Autobahn 3 Polizei stoppt Geisterfahrer nach 45-Kilometer-Fahrt

Ein Betrunkener ist auf der Autobahn 3 rund 45 Kilometer als Geisterfahrer unterwegs gewesen. Erst nach mehreren Versuchen konnte die Polizei den 20-Jährigen stoppen.


Ein 20-Jähriger Autofahrer ist auf der A3 zwischen Dierdorf und Neuwied im Westerwald in falscher Richtung gefahren und erst in der Nähe von Lohmar in Nordrhein-Westfalen gestoppt worden.

Der Zwischenfall ereignete sich am frühen Morgen. Weil es zu der Zeit kaum Verkehr gab, kollidierte der betrunkene Fahrer nur einmal leicht mit einem entgegenkommenden Auto. Dabei wurde niemand verletzt.

Die Polizei war schon früh auf den Geisterfahrer aufmerksam geworden und fuhr mit einem Streifenwagen mit Blaulicht neben ihm her, doch der Mann reagierte nicht auf die Anhaltezeichen. Es gelang ihm sogar, eine Sperre zu umfahren.

Stattdessen sperrte die Polizei also die umliegenden Autobahnauffahrten, um die anderen Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden. Erst nahe Lohmar war Schluss - der Fahrer wurde festgenommen.

lba/dpa

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