A92 bei Moosburg Geisterfahrer kracht in zwei Autos und stirbt

Ein Geisterfahrer hat auf einer Autobahn in Bayern zwei schwere Verkehrsunfälle verursacht: Eine Frau und zwei Männer wurden verletzt, einer von ihnen schwebt in Lebensgefahr. Der 80-jährige Falschfahrer ist noch an der Unfallstelle auf der A92 gestorben.

A92 zwischen Moosburg-Süd und Erding: Zwei schwere Unfälle wegen eines Falschfahrers
DPA

A92 zwischen Moosburg-Süd und Erding: Zwei schwere Unfälle wegen eines Falschfahrers


Moosburg - Der Geisterfahrer war am späten Vormittag auf der A92 Deggendorf-München unterwegs. Im Abstand von rund 500 Metern krachte sein Wagen gegen 11.40 Uhr zwischen den Anschlussstellen Moosburg-Süd und Erding in zwei Fahrzeuge. Zwei Männer und eine Frau wurden laut Polizei in Ingolstadt verletzt. Der 80-jährige Unfallverursacher kam ums Leben.

Der Rentner war mit seinem Wagen zunächst mit einem entgegenkommenden Auto kollidiert, in dem zwei Männer im Alter von 44 und 61 Jahren unterwegs waren. Deren Pkw kam nach dem Zusammenstoß nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb etwa 50 Meter von der Autobahn entfernt liegen. Die Männer aus dem Kreis Freising erlitten schwere Verletzungen, der Ältere schwebt in Lebensgefahr.

Der Geisterfahrer fuhr trotz des Zusammenstoßes weiter in falscher Richtung auf der Autobahn. Nach etwa einem halben Kilometer stieß er mit dem Wagen einer 31-Jährigen zusammen. Die Frau kam ebenfalls schwer verletzt ins Krankenhaus.

Spätestens bei dieser Karambolage wurde der 80-Jährige aus dem Landkreis Landshut so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb.

Die A92 blieb für mehrere Stunden voll gesperrt. Rund 40 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Gutachter eingeschaltet. Anhaltspunkte für einen Selbstmord lägen bislang nicht vor, sagte ein Polizeisprecher.

Seit Jahresbeginn hat es bereits mehrere schwere Unfälle mit Geisterfahrern gegeben. In der Nähe von Gelsenkirchen starben zwei Menschen, nachdem ein 70-Jähriger in falscher Richtung auf die A52 gefahren war. Möglicherweise war die Auffahrt nicht richtig beschildert. In Niedersachsen steuerte ein betrunkener Lastwagenfahrer seinen 40-Tonner auf die falsche Fahrbahn der A1. Während seines Wendemanövers rasten mehrere Autos in den Laster, zwei Menschen starben.

siu/dpa/dapd



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insgesamt 51 Beiträge
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Seite 1
galder_wetterwachs 11.01.2013
1. Und wieder
stellt sich die Frage nach Sinn oder Unsinn von Fahrtauglichkeitsprüfungen bei älteren Verkehrsteilnehmern. Sind alles Wähler - wird also nix.
dlmb 11.01.2013
2. Nein
Zitat von galder_wetterwachsstellt sich die Frage nach Sinn oder Unsinn von Fahrtauglichkeitsprüfungen bei älteren Verkehrsteilnehmern. Sind alles Wähler - wird also nix.
Komischerweise wird in Artikeln das Alter nur dann genannt, wenn es über 70 liegt. Damit entsteht genau der Eindruck, der zu Beiträgen wie dem Ihrigen führt. Schon mal darüber nachgedacht?
seikor 11.01.2013
3. hmmm...
Zitat von galder_wetterwachsstellt sich die Frage nach Sinn oder Unsinn von Fahrtauglichkeitsprüfungen bei älteren Verkehrsteilnehmern. Sind alles Wähler - wird also nix.
Nachdem nicht alle Geisterfahrer ältere Verkehrsteilnehmer sind, hat das wohl damit nichts zu tun. Fahrtauglichkeitsprüfungen wären so wohl eher für alle Verkehrstilnehmer sinnvoll!
rofldub 11.01.2013
4.
Interessant. Ist er doch nicht ausversehen in falscher Richtung auf die Autobahn gefahren.
hans.spiegel 11.01.2013
5. laut letzter ....
Adac gazette liegt das selbstmord geisterfahrer alter bei 24 und männlich. Liebe frueh, lebe heftig, stirb jung. Am besten auf der bab und wenns geht nochn haufen unschuldige Noch mit in die kiste nehmen. Wer den ersten crash nicht hört und zum zweiten weiterrast hatte wohl böseres im sinn. Und wieder Wird beim bis 2033 vorgeschriebenen fuehrerschein wechsel keine gesundheitsueberpruefung gefordert. Alle 2 jahre ab 60 zum tüv, das problem sitzt hinter dem lenkrad, nicht davor, Wann merkt ihr das endlich, ab 80 autofahren nie allein und nur mit ärztlicher freigabe
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