Münster - Die Autobahnauffahrt, auf der am Sonntag die tödliche Geisterfahrt eines 70-jährigen Mannes begonnen hatte, war falsch beschildert. Ob das aber auch der Grund für die Geisterfahrt war, blieb nach den ersten Ermittlungen aber noch offen.
Zum Unfallzeitpunkt fehlten zwei Schilder an der Autobahnauffahrt: Verbot der Einfahrt (rotes Schild mit weißem Querbalken) und rechts vorbeifahren (weißer Pfeil auf blauem Grund). "Wir konnten den Mann bisher im Krankenhaus zu dieser neuen Erkenntnis nicht befragen", sagte Staatsanwalt Marcus Schütz auf Nachfrage der Nachrichtenagentur dpa: "Warum die Beschilderung nicht korrekt war, müssen jetzt die weiteren Ermittlungen ergeben."
Der Mann war am Sonntag in Gelsenkirchen-Hassel in falscher Richtung auf die A52 gefahren und kurz darauf mit einem anderen Auto zusammengestoßen. Die 58-jährige Fahrerin des anderen Wagens und ihr ein Jahr älterer Mann starben bei dem Aufprall. Der Geisterfahrer sowie der Sohn des getöteten Ehepaars überlebten schwer verletzt, ihren Zustand bezeichnete die Polizei als stabil.
max/dpa
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