27 Jahre unter Wasser Bilder einer Geisterstadt

Es sind beinahe surreale Bilder: Vor 27 Jahren verschwand der argentinische Badeort Epecuén nach einem Dammbruch unter mehreren Metern Salzwasser. Die Fluten haben den Ort inzwischen wieder freigegeben - aktuelle Fotos zeigen eine weiß verkrustete Geisterstadt.

AP

Buenos Aires - Viel ist nicht übrig geblieben vom einst florierenden Badeort Epecuén. Bis in die achtziger Jahre reisten pro Saison rund 20.000 Touristen an, um im extrem salzhaltigen Wasser des gleichnamigen Sees zu baden.

Doch dann kam der November 1985 und mit ihm besonders heftige Regenfälle. Der See trat über seine Ufer, das Wasser durchbrach eine Rückhaltewand - und viele Millionen Liter Salzwasser ergossen sich in die Straßen Epecuéns. Mit Sack und Pack flohen die Einwohner aus dem Städtchen, das innerhalb weniger Tage komplett im Wasser verschwand. Gut ein Vierteljahrhundert lag Epecuén am Grund eines knapp zehn Meter tiefen Überflutungsgebiets.

Inzwischen haben sich die Wassermassen weitgehend zurückgezogen - und den Blick freigegeben auf die salzverkrusteten Reste der Stadt. Autowracks, Toilettenschüsseln, Treppenhäuser und Grabplatten haben dem Seewasser standgehalten. Ansonsten erinnern die Reste Epecuéns an die Aufnahmen zerbombter deutscher Städte nach dem Zweiten Weltkrieg.

In einer Bildergalerie hat SPIEGEL ONLINE die eindrucksvollsten Fotos der versunkenen Stadt zusammengestellt.

rls/AP

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insgesamt 7 Beiträge
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Seite 1
klowasser 13.05.2013
1.
Zitat von sysopAPEs sind geisterhafte, beinahe surreale Bilder: Vor 27 Jahren verschwand der argentinische Badeort Epecuén nach einem Dammbruch unter mehreren Metern Salzwasser. Jetzt haben die Fluten den Ort wieder freigegeben - zum Vorschein kam eine weiß verkrustete Geisterstadt. http://www.spiegel.de/panorama/geisterstadt-epecuen-in-argentinien-wieder-aufgetaucht-a-899515.html
Interessant. Falls man über das Computerspiel "Fallout" mal einen Film drehen möchte, dies wäre wohl der richtige Ort dafür. Erinnert mich ein wenig daran.
MikeNixda 13.05.2013
2. Bilder einer Geisterstadt...
... und dann nur sieben Bilder? Das war etwas arg schwach, da hatte ich mehr erwartet. "Epecuén" in der google Bildersuche ergibt hunderte Treffer mit wirklich schönen Schnappschüssen, die wunderbar zu einem Artikel mit so einer Überschrift gepasst hätten. Schade, schade...
Matthias Franz 13.05.2013
3.
Zitat von MikeNixda... und dann nur sieben Bilder? Das war etwas arg schwach, da hatte ich mehr erwartet. "Epecuén" in der google Bildersuche ergibt hunderte Treffer mit wirklich schönen Schnappschüssen, die wunderbar zu einem Artikel mit so einer Überschrift gepasst hätten. Schade, schade...
Auch auf SpOn gibt's noch mehr: Versunkenes Ferienparadies - Argentiniens Atlantis - SPIEGEL ONLINE (http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground-xxl/24764/argentiniens_atlantis.html)
teletubbi 13.05.2013
4. optional
altes Thema aufgefrischt, schon am 7.5.2012 bei SPON mit besseren Fotos veröffentlicht: http://einestages.spiegel.de/static/entry/argentiniens_atlantis/99344/villa_epecu_n.html
lecker_Spargel_essen 13.05.2013
5.
Zitat von sysopAPEs sind geisterhafte, beinahe surreale Bilder: Vor 27 Jahren verschwand der argentinische Badeort Epecuén nach einem Dammbruch unter mehreren Metern Salzwasser. Jetzt haben die Fluten den Ort wieder freigegeben - zum Vorschein kam eine weiß verkrustete Geisterstadt. http://www.spiegel.de/panorama/geisterstadt-epecuen-in-argentinien-wieder-aufgetaucht-a-899515.html
Interessant, auch als Urlaubsziel schon buchbar ?
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