Gelsenkirchen 13-Jähriger von Zug erfasst - tot

In Gelsenkirchen ist ein 13 Jahre alter Junge von einem Güterzug überfahren und tödlich verletzt worden. Zwei seiner Freunde konnten sich auf den Bahnsteig retten.


Tödlicher Unfall am Bahnhof Gelsenkirchen-Zoo: Ein Güterzug war gegen 22.40 Uhr auf dem Weg von Bottrop nach Wanne-Eickel, als der Zugführer auf den Gleisen drei Jungen bemerkte. Er leitete sofort eine Notbremsung ein, konnte aber nicht mehr verhindern, dass ein 13-Jähriger von dem Zug erfasst wurde.

Der Teenager wurde so schwer verletzt, dass er noch am Unfallort verstarb. Seine beiden Freunde konnten sich auf den Bahnsteig retten. Sie wurden von Notfallseelsorgern betreut.

Warum die drei Jungen sich auf den Gleisen aufhielten, ist noch nicht abschließend geklärt. Ersten Zeugenaussagen zufolge sollen die Jugendlichen versucht haben, eine Abkürzung über die Gleise zu nehmen. Der 51-jährige Zugführer stand unter Schock und musste im Krankenhaus behandelt werden.

Die Bundespolizei warnte eindringlich davor, Gefahren, die beim Betreten von Gleisanlagen und Bahnübergängen bestehen, zu unterschätzen.

Züge erreichten bei Fahrten durch Bahnhöfe Geschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometern in der Stunde, hätten einen sehr langen Bremsweg und könnten Hindernissen nicht ausweichen. Zudem näherten sich elektrisch betriebene Züge selbst mit mehr als 200 Stundenkilometern fast lautlos.

ala/dpa



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