Geruch im Cockpit Lufthansa-Pilot setzt Notruf ab

Weil er einen auffälligen Geruch in seinem Cockpit feststellte, hat ein Lufthansa-Pilot in Genf einen Notruf abgesetzt. Die Feuerwehr rückte nach der Landung an. Bis zur Klärung soll die Maschine am Boden bleiben.


Zwischenfall im Lufthansa-Cockpit: Wegen eines auffälligen Geruchs ist ein Flugzeug unter besonderen Bedingungen in Genf gelandet. Der Pilot hatte kurz davor im Cockpit der Lufthansa-Maschine einen Geruch wie einen Kabelbrand wahrgenommen und einen Notruf abgesetzt, wie die Sprecherin des Flughafens, Taline Abdel Nour, sagte. Auch die Lufthansa bestätigte den Vorfall.

Der Flieger aus München sei dann ohne Zwischenfall gelandet, die 38 Passagiere und vier Crewmitglieder seien unverletzt, sagte die Flughafensprecherin. Es habe sich kein Rauch entwickelt. Die Maschine vom Typ CRJ900 sei aus München gekommen und sollte planmäßig in Genf landen.

Wegen des Notrufs war die Feuerwehr auf die Landebahn ausgerückt. Die Passagiere stiegen dort durch die normalen Türen aus und wurden dann mit Bussen zum Terminal gebracht. Die Ursache für den Geruch ist bislang unklar.

Die Lufthansa erklärte, Techniker untersuchten nun die Bordelektronik des Fliegers. Bis zur Klärung bleibe die Maschine am Boden.

sen/dpa



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