Nach Brückeneinsturz Italiens Regierung ruft einjährigen Notstand für Genua aus

Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hat nach dem Einsturz einer Autobahnbrücke mit Dutzenden Toten den Notstand für Genua ausgerufen.


Nach dem Einsturz der Autobahnbrücke in Genua hat die italienische Regierung einen zwölfmonatigen Notstand für die Hafenstadt ausgerufen. Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte sagte, er folge damit einer Bitte der örtlichen Behörden. Zudem stelle die Regierung fünf Millionen Euro Nothilfe zur Verfügung.

Conte versprach weiter, einen Kommissar für den Wiederaufbau Genuas einzusetzen. Zugleich machte er den Autobahn-Betreiber erneut für das Unglück verantwortlich - die betroffene Autostrade per l'Italia weist das jedoch zurück.

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Brückeneinsturz in Genua: "Eine tiefe Wunde für ganz Italien"

Während eines schweren Unwetters war am Dienstagmittag ein Teilstück des 40 Meter hohen Polcevera-Viadukts, das auch Morandi-Brücke genannt wird, eingestürzt. Mindestens 39 Menschen starben. Die Brücke ist Teil der Autobahn 10, die auch als Urlaubsverbindung "Autostrada dei Fiori" bekannt ist. Sie ist eine wichtige Verbindungsstraße nach Südfrankreich, in den Piemont und die Lombardei.

bbr/AFP/Reuters/dpa



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