Flugzeugabsturz in Frankreich Trauerfeier soll am 17. April im Kölner Dom stattfinden

Für die Opfer des Absturzes von Flug 4U9525 ist Mitte April ein großer Gedenkgottesdienst im Kölner Dom geplant. Lufthansa und Germanwings drücken den Angehörigen in Zeitungsanzeigen ihr Beileid aus.

"Unser aufrichtiges Beileid": Traueranzeige von Germanwings und Lufthansa
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"Unser aufrichtiges Beileid": Traueranzeige von Germanwings und Lufthansa


Am Samstag wurden die Bergungsarbeiten an der Absturzstelle in den südfranzösischen Alpen wieder aufgenommen. Die Einsatzkräfte suchen nach den sterblichen Überresten der Opfer und nach dem zweiten Flugschreiber. Er könnte weitere Erkenntnisse zum Geschehen im Cockpit vor dem Absturz liefern.

Unterdessen wurde bekannt, dass am 17. April im Kölner Dom ein Gedenkgottesdienst und ein staatlicher Trauerakt für die Opfer des Flugzeugabsturzes geplant sind. Erwartet werden neben Bundespräsident Joachim Gauck und Bundeskanzlerin Angela Merkel auch Vertreter aus Frankreich, Spanien und anderen Ländern, aus denen die Opfer der Flugkatastrophe stammten. Wie eine Sprecherin der nordrhein-westfälischen Landesregierung am Samstag erklärte, werde es für die Bevölkerung Möglichkeit geben, an der Trauerfeier im Dom teilzunehmen. Weitere Einzelheiten, wie etwa die Uhrzeit, blieben zunächst offen.

"Tiefste Trauer"

Am Samstag eröffnete Germanwings in der Nähe des Unglücksortes ein Betreuungszentrum für Angehörige. Die Germanwings-Muttergesellschaft Lufthansa hatte den Hinterbliebenen eine finanzielle Soforthilfe in Höhe von bis zu 50.000 Euro pro Passagier zugesagt.

Beide Konzerne bekundeten mit ganzseitigen Anzeigen in großen deutschen Tageszeitungen den Hinterbliebenen der Absturzopfer ihre Anteilnahme. "Der unfassbare Verlust von 150 Menschenleben erfüllt uns mit tiefster Trauer. Unser aufrichtiges Beileid, unsere Gedanken und Gebete gelten allen Angehörigen und Freunden unserer Gäste und Kollegen", hieß es in der am Samstag erschienenen Anzeige. Zugleich dankten Lufthansa und Germanwings den "vielen Tausenden von Helfern" aus zahlreichen Ländern. Unterzeichnet ist die Anzeige von Lufthansa-Chef Carsten Spohr und Germanwings-Chef Thomas Winkelmann.

bim/dpa

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