Co-Pilot Andreas Lubitz Ermittler durchsuchten mehrere Arztpraxen

Andreas Lubitz hat nach SPIEGEL-Informationen mehrere Ärzte wegen seiner psychischen Probleme konsultiert. Die Staatsanwaltschaft stellte in den Praxen Krankenakten sicher.


Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat im Zuge ihrer Ermittlungen zum Absturz der Germanwings-Maschine mehrere Arztpraxen durchsucht. Die Ermittler wurden nach SPIEGEL-Informationen bei mindestens fünf Medizinern vorstellig, die Co-Pilot Andreas Lubitz konsultiert haben soll. (Die ganze Geschichte lesen Sie hier im aktuellen SPIEGEL.)

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Heft 15/2015
Pilot Andreas Lubitz - Krankheit und Massenmord

"Weiterhin wurden heute fünf Arztpraxen, die von dem Co-Piloten aufgesucht wurden, durchsucht und die Krankenakten des Co-Piloten sichergestellt", heißt es in einer Zusammenfassung der Ergebnisse.

Nachdem der Name Andreas Lubitz öffentlich bekannt geworden war, meldeten sich zudem weitere Mediziner und berichteten, dass er auch bei ihnen gewesen sei.

Lubitz suchte demnach sowohl Fachärzte für Neurologie als auch Fachärzte für Psychiatrie auf. "Für einen jungen Mann hat er eine erstaunliche Anzahl von Ärzten konsultiert", heißt es aus Kreisen der Ermittler.

Der 27-Jährige wollte offenbar nichts unversucht lassen, um geheilt zu werden; womöglich wollte er zugleich vermeiden, dass ein einziger Mediziner über Dauer, Häufigkeit und Schwere seiner depressiven Phasen vollständig im Bild war.

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