Monaco – Der Fürst bezeichnete seine 100-Kilometer-Reise als "außergewöhnliches menschliches Abenteuer", wie der Palast mitteilte. Bei der Ankunft am Nordpol am Sonntag errichtete Albert die Flagge seines Landes und die des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), dem er als Mitglied angehört.
Die Reise unternahm der Fürst in Erinnerung an seinen Großvater, Albert I. Er hatte als Ozeanograph Anfang des 20. Jahrhunderts die damals kaum bekannte nordische Insel Spitzbergen erkundet, ein Inventar der dortigen Meeresfauna angelegt und Gletscher erforscht. Albert II. wollte mit seiner Reise daran erinnern und zugleich auf die Folgen der globalen Erwärmung aufmerksam machen - so hat sich die Eismasse der Arktis in den vergangenen zehn Jahren um neun Prozent verringert.
Albert war zusammen mit sieben weiteren Expeditionsteilnehmern vier Tage lang mit Hundeschlitten unterwegs. Gestartet war die Gruppe am Donnerstag in der 100 Kilometer vom Nordpol entfernten russischen Arktis-Station Barneo.
reh/AP/AFP
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