Wie jedes Kind wird sich der dreijährige Adolf Hitler auf seinen Geburtstagskuchen gefreut haben. Doch der blieb ihm aus gutem Grund versagt. Ein US-Supermarkt weigerte sich, den Namenszug auf eine Torte zu sprühen.
Easton - In einem Supermarkt im US-Bundesstaat New Jersey hatte der 35-jährige Heath Campbell ganz unbedarft eine Torte mit dem Namenszug seines Sohnes bestellt. "Adolf Hitler" in Sahnelettern auf ihren Backwaren zu sprühen, war für den Leiter der Konditorei des Greenwich ShopRite eine ebenso geschmacklose wie unmögliche Idee. Er lehnte den Auftrag ab.
Heath Campbell mit seiner Frau Deborah und dem Sohn Adolf Hitler
Eine Sprecherin des Supermarkts erklärte, die Campbells seien in den vergangenen zwei Jahren bereits mit ähnlichen Anfragen gescheitert. So habe Heath Campbell um eine Hakenkreuz-Dekoration gebeten. "Wir behalten uns das Recht vor, nichts auf eine Torte zu dekorieren, das wir für unangebracht halten."
Den "Daily News" zufolge soll Vater Campbell den Namen keineswegs wahllos ausgesucht haben. Er soll Holocaust-Leugner sein und sein Haus mit Hakenkreuzen dekoriert haben, schreibt das Blatt.
Campbell selbst erklärte, er habe seinen Sohn nach Adolf Hitler benannt, weil ihm dieser Name gefalle "und sonst niemand auf der Welt" ihn trage. Der 35-Jährige hat eigenen Angaben zufolge deutsche Vorfahren.
ala/AP
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