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05.01.2009
 

Türkei

"Killer-Kamel" soll zu Wurst verarbeitet werden

Aus bisher unbekannten Gründen hat ein Kamel in der Türkei zwei seiner Besitzer zuerst gebissen und dann getötet. Die Hinterbliebenen wollen das Tier nun ihrerseits hinrichten - und zu Wurst verarbeiten.

Istanbul - Das Kamel namens Alemsah habe seinen Besitzer Ahmet Durmaz in der Westtürkei zuerst gebissen und dann erdrückt, meldeten türkische Internet-Medien am Montag. Durmaz und sein Zwillingsbruder Bülent hatten das auf traditionelle Kamel-Ringkämpfe abgerichtete Tier für umgerechnet 8500 Euro gekauft.

Vor drei Jahren soll das Killer-Kamel bereits seinen Vorbesitzer umgebracht haben. Das zuständige Veterinäramt nahm das Tier nun zunächst in Quarantäne, um zu klären, ob es tollwütig ist.

Geht es nach Bülent Durmaz, dem Zwillingsbruder des Todesopfers, wird das angriffslustige Kamel nicht mit dem Leben davonkommen. Sollte sich herausstellen, dass Alemsah tollwütig sei, werde er es eigenhändig erschießen, ließ der Mann verlauten. Doch auch wenn es gesund sei, werde er es töten, so Durmaz. Sein Vorschlag: "Die Wurst werde ich zum Andenken an meinen Zwillingsbruder an die Armen verteilen."

ala/AFP

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