Mittwoch, 10. Februar 2010

Panorama



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20.07.2009
 

London

Keine Spenderleber für Komasäufer - 22-Jähriger stirbt

Harter Kurs der britischen Behörden: Nach seinen langjährigen Alkoholexzessen ist einem 22-Jährigen eine lebensrettende Organtransplantation verweigert worden. Der junge Mann aus London starb nun an den Folgen einer Leberzirrhose.

London - Nach eigener Darstellung hatte der Mann schon im Alter von 13 Jahren mit dem gefährlichen Komasaufen begonnen. Doch erst vor zehn Wochen musste er wegen seines Alkoholmissbrauchs erstmals in ein Krankenhaus, wie die britische Nachrichtenagentur PA am Montag berichtete.

Barbesucher in Szenekneipe: Schwere Zirrhose festgestellt
DPA

Barbesucher in Szenekneipe: Schwere Zirrhose festgestellt

Obwohl die Ärzte eine schwere Zirrhose diagnostizierten und dem jungen Mann nur noch Wochen zu leben gaben, wollten die Gesundheitsbehörden keine Ausnahme von den strengen Transplantationsrichtlinien machen.

Demnach hätte der 22-Jährige erst für ein halbes Jahr beweisen müssen, die Finger vom Alkohol lassen zu können. Die Mutter des Mannes beklagte sich in der Zeitung "Evening Standard" über die aus ihrer Sicht "unfairen" Richtlinien.

jdl/dpa

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