Washington - Es stank zum Himmel: Nach einem Hinweis aus der Nachbarschaft fanden Behördenvertreter in dem Haus des 56-jährigen Mannes Exkremente und Müll bis unter die Zimmerdecken sowie "Hunde ohne Ende", wie örtliche Fernsehsender am Donnerstag berichteten.
Insgesamt wurden 104 Hunde aus dem Haus geholt, Chihuahuas und Jack Russell Terrier, die sich im Laufe der Jahre vermehrt hatten. Sie wurden in Tierheime gebracht.
Wegen des Gestanks mussten die Mitarbeiter des örtlichen Tierheimes und der Gesundheitsbehörden während ihrer Arbeit Gasmasken tragen.
Der 56-Jährige ist möglicherweise geistig gestört und wird jetzt von Spezialisten untersucht. Den Nachbarn in dem gutbürgerlichen Wohngebiet sei nie aufgefallen, berichteten die Medien, dass sich in dem Haus eine derartige Hundemeute angesammelt hatte, da die Tiere nie ins Freie durften. Auch das Äußere des Hauses ließ keine Rückschlüsse auf das verwahrloste Innere zu: Der Mann hatte das Grundstück penibel gepflegt.
Erst in den letzten Wochen war einigen Nachbarn in der Gegend ein "leicht unangenehmer Geruch" aufgefallen. Das änderte sich nach der gewaltsamen Öffnung des Hauses durch die Behörden. "Ich habe noch nie im Leben etwas derartig Schlimmes gerochen", sagte eine Nachbarin.
han/dpa
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