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06.08.2009
 

Erziehungsmaßnahme

Schüler muss 42 Zigaretten rauchen

Fragwürdige Pädagogik: Ein 16-Jähriger aus Malaysia musste nach eigenen Angaben mehr als zwei Stunden lang vier Zigaretten gleichzeitig rauchen. Er wurde bestraft, weil seine Lehrerin Tabak in seinem Schließfach gefunden hatte.

Kuala Lumpur - Die Lehrerin zwang den Jungen zum Kettenrauchen, während seine Mitschüler und andere Lehrer dabei zusahen. 42 Zigaretten am Stück habe er konsumieren müssen, sagte der Teenager.

Das alles nur, weil die Lehrerin herausgefunden habe, dass der Junge - bekannt als Musterschüler - Zigaretten und Feuerzeug in seinem Schließfach aufbewahrte. In der Zeitung "New Straits Times" erzählte der 16-Jährige von seiner Strafe. Ein Vertreter der Schule auf der Insel Langkawi bestätigte den Vorfall, widersprach aber was die Anzahl der Zigaretten angeht: Es seien keine 42 gewesen.

Inzwischen hat sich die Schule bei dem Jungen entschuldigt. Laut der Regierungsrichtlinien von Malaysia ist es erlaubt, das Rauchen an Schulen zu bestrafen. Von erzwungenem Kettenrauchen steht allerdings nichts in dem Papier. Es ist von Stockschlägen die Rede.

sdo/AP

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