Wellington - Gegen 9.30 Uhr am Morgen hatte die 32-jährige Karen Kilgour im Schrank ihres Sohnes nach Wäsche gesucht, als dieser ihr einen Stoß versetzte und dann die Tür schloss. Durch die Tür hörte die verzweifelte Mutter, wie ihr Sohn Harry lautstark durchs Haus zog. Doch wie durch ein Wunder geschah dem Kleinen nichts.
Sieben Stunden harrte die Mutter aus, bis ihr Mann von der Arbeit kam und sie erlöste. Sie habe drei Stunden versucht, die Tür aufzubrechen oder Nachbarn durch Krach zu alarmieren, doch ohne Erfolg, berichtete die Frau der Zeitung "New Zealand Herald". Schließlich habe sie resigniert.
Glück im Unglück: Kilgour hätte möglicherweise noch mehrere Stunden warten müssen. Nur weil er Verkehrsstaus befürchtete, war der Ehemann früher nach Hause zurückgekehrt.
ala/dpa
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