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06.12.2009
 

Riss in Cockpit-Scheibe

Lufthansa-Airbus musste in Budapest notlanden

Schreck auf dem Flug von Sofia nach München: Wegen eines Risses in einer Cockpit-Scheibe musste ein Lufthansa-Airbus in Budapest außerplanmäßig zwischenlanden.

München - Lufthansa-Sprecherin Bettina Rittberger sagte auf Anfrage der Nachrichtenagentur AP, der Airbus A319 auf dem Weg von der bulgarischen Hauptstadt Sofia nach München sei gegen 13.20 Uhr deutscher Zeit in der ungarischen Hauptstadt gelandet. Ein Riss in einer der Cockpit-Scheiben hatte das Lufthansa-Flugzeug zur außerplanmäßigen Landung gezwungen.

Die 44 Passagiere an Bord wurden mit anderen Maschinen weiter nach München gebracht.

Die Cockpit-Scheiben des Mittelstreckenflugzeugs bestehen laut Rittberger aus verschiedenen Schichten. In einer davon sei ein Riss bemerkt worden. Das sei an sich kein sicherheitsrelevantes Vorkommnis. Dennoch sei das Standardverfahren bei der Lufthansa, in einem solchen Fall die nächste technische Basis - in diesem Fall Budapest - aufzusuchen, wo die Scheibe ausgetauscht werde.

bor/AP

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