Wie ein Sprecher des Einsatzführungskommandos in Potsdam am Freitag mitteilte, nahmen die Schiffe "Mosel" und "Laboe" zusammen 26 Verunglückte auf. Die genaue Zahl der Geretteten war zunächst unklar - es wurden 31 bis 50 Überlebende gemeldet. Insgesamt waren bei dem Unglück mehr als 80 Menschen an Bord gewesen.
Mindestens vier Opfer wurden tot geborgen. Nach Angaben der Polizei kam der britische Kapitän des Frachters ums Leben. Nach den übrigen Schiffbrüchigen wird noch gesucht. Die Rettungsbemühungen wurden durch hohe Wellen behindert.
Wie der Bundeswehrsprecher berichtete, nahmen die Schiffe "Laboe" und "Mosel" mit den 26 Überlebenden und vier Toten an Bord Kurs auf Tripolis. Anschließend sollten sie ins Unglücksgebiet zurückkehren.
Die meisten Besatzungsmitglieder des Unglücksfrachters stammten aus Pakistan und von den Philippinen. Der Frachter hatte Tausende Schafe und Rinder an Bord und war nach ersten Erkenntnissen auf dem Weg von Uruguay in die syrische Hafenstadt Tartus, als er kenterte. Am Unglücksort hatte laut Bundeswehr raue See mit drei bis vier Meter hohen Wellen geherrscht.
siu/DAP/dpa
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