Laut Polizei ist der metallene Schriftzug in drei Teile von je einem Wort zerschnitten worden.
Die fünf Verdächtigen hätten das eiserne Schild zweifelsfrei "aus kriminellen Motiven" gestohlen, erklärte der Krakauer Polizeichef Andrzej Rokita. Es sei noch unklar, ob die Männer zu der Tat angestiftet worden seien. "Wir können sagen, dass keiner der fünf einer Neo-Nazi-Gruppe angehört."
Ein Sprecher der Gedenkstätte Auschwitz zeigte sich erfreut, dass das Schild wiedergefunden wurde. Spezialisten müssten nun untersuchen, wie die Inschrift repariert werden könne, sagte Pawel Sawicki. Der Schriftzug solle so schnell wie möglich wieder über dem Haupttor befestigt werden.
Die eiserne Inschrift mit den berüchtigten Worten "Arbeit macht frei" war am Freitag gestohlen worden. Sie ist rund fünf Meter lang und 40 Kilogramm schwer. Laut Polizei hatten die Diebe den Schriftzug über dem Eingangstor der Gedenkstätte des früheren Konzentrationslagers an der einen Seite losgeschraubt, an der anderen Seite abgerissen. Das Verbrechen löste international Empörung aus. Die Polizei leitete eine Großfahndung ein. Am Wochenende hatte Polen auch die Kontrollen an Grenzen und Flughäfen verschärft.
Im nationalsozialistischen Vernichtungslager Auschwitz wurden mehr als eine Million Menschen ermordet. Die meisten Opfer waren Juden aus Osteuropa. Das Lager wurde am 27. Januar 1945 von sowjetischen Truppen befreit.
Das Simon Wiesenthal-Zentrum bezeichnete den zynischen Schriftzug als "das prägende Symbol des Holocausts". Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu betonte am Sonntag die Bedeutung der Inschrift. Sie sei von "größter historischer Wichtigkeit für das jüdische Volk und die ganze Welt, sie ist ein Grabstein für mehr als eine Million Juden".
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Einen einfachen Diebstahl - genau so falsch wie bei WELT ONLINE und mit fast identischen Wörtern - als "Verbrechen" zu bezeichnen ist sprachlich zu hoch gegriffen: Ich empfehle diesbezüglich die Lektüre von § 12 StGB [...] mehr...
Das Thema darf nicht in Vergessenheit geraten, soweit ist es selbstverständlich. Allerdings nutzen die pseudo-pädagogisch "verpasste" Exkursionen niemandem etwas. Seit einiger Zeit beobachte ich skeptisch den, aus [...] mehr...
Grundsätzlich finde ich es richtig und notwendig, wenn Schüler an die Orte des Holocausts geführt werden. Auschwitz ist dafür sicherlich ein sehr geeigneter und der symbolträchtigste Ort. Jedoch ist bereits der Besuch von [...] mehr...
Der Unterhalt allein kostet 4 - 5 Mio. jährlich und wurde bis jetzt überwiegend vom polnischen Staat getragen. Für die Restaurierung und die Erhöhung und Verlängerung des Dammes zur Weichsel werden aber insgesamt ca. 120 Mio [...] mehr...
Es würde schon reichen (und wäre vielleicht effektiver), wenn die Schüler zu Konzentrations- bzw. Aussenlagern in der Nähe ihrer Heimatstadt geführt würden, auch um zu sehen, dass man damals hat wissen können, wenn man nur mit [...] mehr...
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