Berlin - Der Fund einer Plazenta hat am Mittwoch einen Großeinsatz der Polizei in Berlin-Mitte ausgelöst. Ein Passant fand auf einem Gehweg eine Tüte mit offenbar menschlichem Gewebe, wie ein Polizeisprecher mitteilte.
Der von der Kriminalpolizei angeforderte Notarzt identifizierte das Gewebe als Plazenta. Rund 20 Polizisten durchsuchten daraufhin mit Scheinwerfern die Umgebung, fanden jedoch bis zum Abend keine Hinweise auf ein mögliches Verbrechen im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft.
"Es gibt bisher keine Anzeichen für eine Straftat", sagte ein Polizeisprecher. Auch Mülltonnen und Kleidercontainer seien durchsucht worden. Derzeit würden Anwohner nach schwangeren Frauen in der Nachbarschaft befragt. Das Gewebe werde gerichtsmedizinisch untersucht.
Eine Plazenta, auch Mutterkuchen genannt, entsteht während der Schwangerschaft in der Gebärmutter und stellt die Versorgung des Embryos mit Nährstoffen sicher.
jok/ddp
Auf anderen Social Networks posten:
Früher gab es in unserem kleinen Kreiskrankenhaus eine Hebamme, welche die Nachgeburt immer mit nach Hause genommen hat. Sie das irgendwie als Dünger für Pflanzen benutzt. Soll ganz toll funktionieren. Es gab (und gibt?) [...] mehr...
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Panorama | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Gesellschaft | RSS |
| alles zum Thema Kriminalität | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2009
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH