Hamburg/Freiburg/Berlin - Während Hunderttausende in der Silvesternacht das neue Jahr fröhlich begrüßten, begann der Neujahrstag auf der Autobahn A5 bei Freiburg tragisch: Bei einer Massenkarambolage kamen zwei Menschen ums Leben, mindestens vier weitere wurden schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, waren bis zu 50 Fahrzeuge beteiligt.
Bei dichtem Nebel mit Sichtweite unter zehn Meter gab es zunächst einen Unfall mit einem einzelnen Auto, das auf dem Dach liegenblieb. Daraufhin bremste ein Lastwagenfahrer sein Fahrzeug, ein Autofahrer, der hinter dem Sattelzug unterwegs war, fuhr mit vermutlich überhöhter Geschwindigkeit auf den Lastzug auf. Der Autofahrer starb.
Der zweite tödliche Unfall ereignete sich auf besonders tragische Weise: Ein Autofahrer fuhr in dem Stau in der Gasse für die Rettungsdienste hinter einem Notarztwagen her. Dabei überfuhr er einen Menschen, der sein Fahrzeug verlassen hatte und verletzte ihn tödlich.
Nach Polizeiangaben handelt es sich um einen der schwersten Unfälle der vergangenen Jahrzehnte in der Region. "Es ist ein brutales Trümmerfeld", zitierte die "Badische Zeitung" den Sprecher der Polizei, Karl-Heinz Schmid.
Auch Stunden nach der Karambolage hatten die Beamten noch keinen genauen Überblick über das Ausmaß. Der Schaden könnte in Millionenhöhe liegen. "In dieser Art ist das wirklich ein schreckliches und herausragendes Ereignis", sagte ein Polizeisprecher am Freitag.
Randale in Hamburg
Einen Jahreswechsel mit schweren Zwischenfällen erlebten Polizei und Feuerwehr in Hamburg. Während beim großen Feuerwerk an den Hamburger Landungsbrücken rund 35.000 Besucher friedlich das neue Jahr begrüßten, errichteten rund 200 Randalierer im Stadtteil St. Pauli Straßenbarrikaden. Die Polizei musste sie mit zwei Hundertschaften abdrängen. Vor dem Untersuchungsgefängnis Holstenglacis versammelten sich ebenfalls etwa 200 teils gewaltbereite Menschen. Sie bewarfen die Polizei mit Böllern.
In der St.-Pauli-Hafenstraße schoben die Randalierer Müllcontainer auf die Straße und warfen Abfall auf die Fahrbahn. Anschließend zündeten sie den Müll an. Die Polizei ordnete sie dem linken Spektrum zu. Festnahmen gab es nicht. Lebensgefährliche Verletzungen erlitt in Hamburg ein bewaffneter 20-Jähriger. Der junge Mann rutschte mit seinem ausgeklappten Butterfly-Messer in der Hand auf einem Gehweg aus und stürzte. Dabei rammte er sich die Klinge in ein Auge.
Verletzte durch Böller
Beim Hantieren mit Feuerwerkskörpern verletzten sich in der Silvesternacht mehrere Menschen. In Hamburg-Altona explodierte ein Böller vor dem Gesicht eines 40-Jährigen. Dabei wurde der Mann lebensgefährlich am Kopf verletzt. Ebenfalls in Altona erlitt ein 21-Jähriger durch eine Verpuffung Verbrennungen zweiten und dritten Grades am Oberkörper.
In Berlin verlor ein Mensch in Alt-Treptow beim Hantieren mit Feuerwerkskörpern seinen Daumen und Zeigefinger. Mehrere Feiernde verletzten sich bei Stürzen auf glatten Straßen. In Oranienburg verlor ein 21-jähriger Mann seine rechte Hand. Er habe nicht gezündete Böller von der Straße aufgesammelt, teilte die Polizei am Freitag mit. Beim Anzünden der gefundenen Knaller sei ein Feuerwerkskörper so stark explodiert, dass dem Opfer die ganze Hand abgerissen wurde. Der junge Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Jugendliche starben bei Unfällen
Offenbar wegen Trunkenheit verlor ein Mädchen in Frankfurt ein Bein: Die 19-Jährige aus Neu-Isenburg hatte sich gegen 2 Uhr morgens auf die Gleise einer U-Bahn gelegt. Der Fahrer eines herannahenden Zuges hatte laut Polizei noch eine Notbremsung eingeleitet. Die Strecke verläuft an dieser Stelle überirdisch. Die U-Bahn kam nicht mehr rechtzeitig zum Stehen und überrollte die Frau, die "vermutlich infolge von Alkoholgenuss auf dem Gleisbett lag", wie die Polizei erklärte. Der U-Bahnfahrer erlitt einen Schock und musste psychologisch betreut werden, wie ein Polizeisprecher weiter erklärte.
Unter Alkoholeinfluss starb ein 25-jähriger Student in Regensburg beim Überqueren einer Donaubrücke. Er stürzte durch einen Spalt in die Tiefe und starb noch an der Unfallstelle. Wie die Polizei mitteilte, überquerte der junge Mann an der Auffahrrampe die Fahrbahn und überstieg das Brückengeländer in der Mitte. Nicht wissend, dass sich ein etwa drei Meter breiter Spalt zwischen den beiden Richtungsfahrbahnen befindet, stürzte er durch diesen mehr als zehn Meter in die Tiefe und blieb im Bereich des Donauufers auf einer Betonplatte liegen.
Im Kreis Northeim in Niedersachsen starb ein 19-Jähriger am Neujahrsmorgen bei der Suche nach seinem Handy. Der Mann hatte das Telefon aus dem Seitenfenster eines Autos gehalten, um besseren Empfang zu haben. Dabei fiel das Gerät in den Schnee. Der Fahrer hielt an. Der 19-Jährige hatte gerade mit der Suche begonnen, als er von dem Auto eines 47-Jährigen erfasst wurde. Er wurde unter dem Fahrzeug eingeklemmt und 50 Meter mitgeschleift. Die Feuerwehr hob das Auto an und barg den Mann, der kurz darauf starb.
cpa/dpa/ddp
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Jetzt hat sich auch mein Kater allmählich wieder gelegt. Puh, was für ne Party! Mal abwarten bis das Jahr so richtig angelaufen ist (auch Konjunkturmäßig)! Irgendwie bin ich dieses Jahr besonders schwer reingekommen. mehr...
Ja auch die. mehr...
Eigentlich ist kaum etwas Neues zu erwarten, es wird im gleichen Stil weitergehen. Nur die Hoffnung stirbt zuletzt.... mehr...
Ich erwarte, dass ich die guten Vorsätze aus dem letzen Jahr endlich mal umsetze. mehr...
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