Die Staatsanwaltschaft Dresden hatte zuvor Ermittlungen gegen den damaligen Richter und den Präsidenten des Dresdner Landgerichts sowie gegen einen Bundespolizisten, der fälschlicherweise auf Elwy Okas geschossen hatte, eingestellt. "Wir werden diese Entscheidung bis in die höchste Instanz anfechten. Zur Not gehen wir vor den Europäischen Gerichtshof", kündigte der Familienanwalt an.
Die Ägypterin war im vergangenen Juli aus ausländerfeindlichen Motiven während einer Gerichtsverhandlung im Dresdner Landgericht erstochen worden. Ihr Ehemann wurde von dem inzwischen zu lebenslanger Haft verurteilten Angreifer und durch den Schuss eines herbeigeeilten Bundespolizisten, der ihn irrtümlich für den Täter gehalten hatte, schwer verletzt.
pat/ AFP
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