Lingen - Was genau in der Nacht zum Mittwoch in der Wohnung der Mutter in Lingen geschah, ist der Polizei ein Rätsel. Fest steht, dass die Frau ihren Sohn gegen 2.30 Uhr mit schweren Verbrennungen in ein Krankenhaus brachte und dem Personal selbst gestand, die Matratze unter ihm angezündet zu haben, während er schlief. Dies teilte ein Polizeisprecher am Mittwoch mit.
Im Elternschlafzimmer der Wohnung fanden Ermittler tatsächlich kurz darauf die verbrannte Unterlage, die offenbar mit einer leicht entflammbaren, als Brandbeschleuniger verwendeten Flüssigkeit übergossen worden war.
Der zehnjährige Junge liegt jetzt mit schweren Verbrennungen in einer Spezialklinik im Emsland. Die Mutter wird psychologisch betreut. Ob die 39-Jährige ihren Sohn gezielt verletzen oder töten wollte, stehe noch nicht fest, sagte der Sprecher. Der Einsatz von Brandbeschleuniger sei allerdings auffällig.
ala/AFP
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