"Wenn ich doch nur nach Hause könnte!" Hameeda ist 70, sie hat in ihrem Leben viel gesehen. Jetzt wird sie in der Schule der pakistanischen Arbeiterwohlfahrt in Muzaffargarh medizinisch versorgt, im Süden der Provinz Punjab. Sie leidet wie so viele Opfer der Flut unter Magenproblemen.
"Nach Hause?", sagt ihr Sohn Sajjad, der mit der Familie in einem Klassenzimmer der Schule wohnt. "Das gibt es nicht mehr."
Die Überschwemmungen in Pakistan betreffen insgesamt rund 20 Millionen Menschen. Viele sind von Hunger bedroht, 800.000 sind noch immer von der Hilfe abgeschnitten, und fünf Millionen haben ihre Häuser verloren. Der Bedarf nach Notunterkünften ist riesig, die Camps von Hilfsorganisationen, Regierung und Militär reichen nicht. Hunderttausende leben seit Wochen auf der Straße, haben sich aus Möbelresten und Plastikplanen eine Bleibe geschaffen.
Flüchtlinge berichten, dass sie inzwischen zum Verlassen der Notunterkünfte gedrängt werden - die Sommerferien seien bald vorbei, der Unterricht beginne wieder. "Als ob die einfach wieder mit der Schule anfangen und uns auf die Straße setzen können", schimpft Hajra. "Aber wahrscheinlich können die das."
Die Rückkehr in die Dörfer dürfte für viele ein Schock werden. Viele Orte an den Flüssen liegen in Trümmern oder sind fortgespült. Im Norden und in Zentralpakistan ist das Hochwasser zurückgegangen und hat eine schlammige, zerstörte Landschaft hinterlassen. Die ersten versuchen, sich eine neue Existenz aufzubauen, manche trauen sich noch nicht zurück.
"Hier im Camp bekommen wir wenigstens etwas zu essen und Medikamente", sagt Hajra, eine junge Frau. Sie hält ein Kind im Arm.
Die Opfer der Flut - auf SPIEGEL ONLINE erzählen sie ihre Geschichte:
mit Material von AFP
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Ach, wenn es doch in Deutschland die Norm waere, dass weibliche Bauarbeiterinner/Bademeisterinnen/Joggerinnen einfach oben ohne gingen, genau wie die Maenner...wie schoen waere es, wenn die BHs und T-Shirts ein fuer allemal [...] mehr...
Da kann ich Ihnen nur zustimmen. Letzendlich genießen die Menschen in Deutschland wahren Luxus im Vergleich zum Großteil der Erdbevölkerung. Aus diesem Grund kann ich auch nicht das Argument nachvollziehen, dass z.B. Hartz [...] mehr...
Diese Bilder rühren einem schon sehr und gehen ins Herz. Was sind wir doch manchmal für Jammerlappen in Deutschland. Keine Erdbeben, keine Vulkanausbrüche, keine Überflutungen in diesem gigantischem Ausmaß, keine [...] mehr...
Wenn die Spenden nach wie vor so gering bleiben, wird Pakistan mehr Tote zu beklagen haben als Haiti. Und die Sachschäden sind noch weitaus größer... Mit viel Pech könnte damit die Volksfrömmigkeit der Regierung den Rest geben [...] mehr...
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