50 Jahre Vatikanisches Konzil: Ratzingers Abkehr vom Rebellentum

Von Peter Wensierski und Felix Bohr

Als reformwilliger Theologe reiste Joseph Ratzinger 1962 zum Zweiten Vatikanischen Konzil nach Rom. Er kämpfte enthusiastisch für die Abschaffung der lateinischen Messe, für eine Kirche, die sich der Welt öffnet. 50 Jahre später ist Rebellion Anpassung gewichen. Wie konnte es so weit kommen?

Zweites Vatikanisches Konzil: Aufruhr und Anpassung Fotos
DPA

Was macht man mit einem Jubiläum, das man schon irgendwie würdigen muss, aber am liebsten nicht wirklich feiern möchte? Papst Benedikt XVI. ist in solch einer Situation, wenn sich nach einem halben Jahrhundert jetzt der Beginn des Zweiten Vatikanischen Konzils jährt. Am 11. Oktober 1962 zog der junge Theologe Joseph Ratzinger mit 2540 Bischöfen, Kardinälen und anderen Würdenträgern feierlich und hoffnungsvoll zum Petersplatz.

Er sah, wie Johannes XXIII., der Papst, der das Konzil zur Modernisierung seiner Kirche drei Jahre zuvor einberufen hatte, noch wie ein mittelalterlicher Kirchenfürst in einer Sänfte von zwölf Männern zum endlos langen, lateinischen Eröffnungsgottesdienst getragen wurde. Mit solchen Dingen sollte Schluss sein.

Doch 50 Jahre später hadert der 85-jährige deutsche Papst mit jenem Aufbruch der Kirche, an dem er selbst beteiligt war, dessen Reformgeist aber für ihn und viele andere konservative Kirchenführer bis heute ein großes Problem geblieben ist. Der Papst feiert in diesen Tagen lieber die Eröffnung eines "Jahres des Glaubens" und statt der Fortsetzung von Reformen in der katholischen Kirche gibt es nur eine Bischofssynode zur "Neuevangelisierung" - mit vier vom Papst bestimmten Teilnehmern aus Deutschland, die offenbar für ihn die Zukunft der Kirche verkörpern: darunter der Kölner Kardinal Joachim Meisner und der Limburger Bischof Tebartz-van Elst.

Sicher wird es pflichtbewusste Bemerkungen zum Konzilsjubiläum geben, aber offiziell ist das Jubiläumsprogramm von Papst und Kurie im Vatikan eher bescheiden.

In Deutschland, wo Katholiken immer drängender Reformen in der Kirche fordern, gibt es dagegen mehr als 500 Veranstaltungen, die auf der Webseite der Bischofskonferenz angekündigt werden. Fast alle finden an der Kirchenbasis statt, zumeist mit ergrauten Referenten aus der "Konzilsgeneration" - jenen Theologen und Priestern, die Anfang der sechziger Jahre hofften, ihre Kirche würde sich endlich verändern, die aber im Laufe der Jahrzehnte weitgehend enttäuscht wurden. Sie bauen laut Einladungen immer noch darauf, dass endlich "der Aufbruch weitergehen" und "der Geist des Konzils neu entdeckt" wird.

Ist Ratzinger der Darth Vader der Kirche?

Der mächtigste Widersacher aller reformfreudigen Katholiken ist heute ausgerechnet Papst Benedikt XVI., seit 2005 im Amt, der als 35-jähriger Konzilsteilnehmer noch an der Seite der reformwilligen deutschen Kirche stand.

Die eigentliche Frage des Konzils sei, so sagte Ratzinger damals: "Soll die antimodernistische Geisteshaltung, die Linie der Abschließung, der Verurteilung, der Defensive bis zur fast ängstlichen Ablehnung hin fortgesetzt werden oder will die Kirche ein neues Blatt aufschlagen und in eine neue, positive Begegnung mit der Welt von heute treten?"

Welche Rolle aber hat Ratzinger beim Konzil wirklich gespielt? Hat er den Aufbruch mit begonnen und dann gnadenlos abgewürgt? So sieht es sein schärfster Kritiker, der Theologe Hans Küng. War er also ein Darth Vader der Kirche, der wie die Vaterfigur im Film "Krieg der Sterne" einst auf der guten Seite stand und dann zur bösen Seite der Macht überwechselte?

Papst Johannes XXIII. hatte seine Kirche mit der Ankündigung eines Konzils im Januar 1959 kurz nach seiner Wahl überrascht. Das letzte Konzil, auf dem die Unfehlbarkeit des Papstes beschlossen worden war, lag fast ein Jahrhundert zurück. Bald schon begannen Kommissionen der Kurie in Rom, Papiere zu produzieren. Sogenannte Schemata, Resolutionen zum Selbstverständnis der Kirche, sollten dann auf den Sitzungen des Konzils verabschiedet werden.

Ratzinger, Fundamentaltheologe in Bonn, war schon vor dem Konzil vom Kölner Erzbischof Josef Frings als einer seiner theologischen Berater berufen worden. Vermittelt hatte dies Ratzingers Studienfreund, der heute noch in Essen lebende Altbischof Hubert Luthe. Er hatte es damals bereits zum persönlichen Referenten von Frings gebracht, der zur dieser Zeit Vorsitzender der Bischofskonferenz war. Damals holten sich alle deutschen Bischöfe, die am Konzil teilnahmen, solche Berater.

69 Papiere in lateinischer Sprache mit dem Aufdruck "sub secreto - unter Geheimhaltung" wurden vorab an die Konzilsteilnehmer verschickt. Der Kölner Frings reichte sie zur Einschätzung an Ratzinger weiter. In einem persönlichen Brief an Frings vom 31. August 1962 bedankt sich der junge Berater des alten Erzbischofs ergebenst: "Ich werde mich sogleich an die Durcharbeitung machen und hoffe Mitte September die Ergebnisse zusenden zu können. Von Ihrer freundlichen Einladung, mit Ihnen am Dienstag, den 9. Oktober nach Rom zu fliegen, mache ich gerne und dankbar Gebrauch."

Amtliches Beifallverbot

Die von der Kurie produzierten Textentwürfe, wie etwa "Über Keuschheit, Jungfräulichkeit, Ehe und Familie", galten bei den Deutschen als blutleer und wenig hilfreich. Mit ihnen wäre in der Kirche alles beim Alten geblieben: nur Abgrenzungen und Verurteilungen, ohne erkennbaren Reformwillen. Sie weckten den Protest der Teilnehmer.

Der artikulierte sich zunächst intern, jeden Montag um 17 Uhr in der Anima, dem Rebellenhauptquartier. Frings leitete dort eine Hintergrundversammlung der deutschsprachigen Konzilteilnehmer, eine Art Fraktionssitzung der Reformkräfte, bei der auch immer wieder die geschickteste Taktik besprochen wurde, um die rückwärtsgewandten Textentwürfe der Kurie zu Fall zu bringen.

Vor der Abstimmung wurde um die kleinste Formulierung gerungen. Berater, sogenannte "Periti", wie Ratzinger, Hans Küng oder Karl Rahner, wirkten im Hintergrund, sie durften nicht mit abstimmen.

Bei den täglichen Sitzungen der rund 2500 Theologen ab neun Uhr morgens im Petersdom ergriffen Kardinäle und Bischöfe wie Frings das Wort, aber nur in lateinischer Sprache. Die Redezeit war auf zehn Minuten beschränkt. In einem Seitenflügel der Basilika war eine Cafébar installiert. Sobald Frings seine Rede in geschliffenem Latein begann, strömten die Eminenzen von der Bar an ihre nummerierten Plätze.

Frings, der Wortführer der Deutschen, durchkreuzte schon bei der ersten Sitzung im Oktober 1962 die Tagesordnung, die Kurie musste durch den couragiert auftretenden Kölner eine Abstimmungsniederlage hinnehmen. Das machte Frings umso bekannter. Er wurde zu einem Meinungsführer und legte sich mitunter direkt mit den Italienern, insbesondere dem stockreaktionären römischen Kurienkardinal Alfredo Ottaviani oder mit Marcel Lefèbvre an, der aus Ärger über die Reform der lateinischen Messe später die Piusbruderschaft gründete.

Ratzinger freute sich, dass Erzbischof Frings "trotz des amtlichen Beifallverbotes" mit Applaus lebhaft bedacht wurde und sich die Versammelten nicht zum Vollstreckungsorgan degradieren ließen.

"Er tendierte mal nach hierhin, mal nach dorthin"

Das Konzil, das die Einheit der Kirche stärken sollte, produzierte zwei im Grunde bis heute unversöhnliche Lager: die konservative römische Kurie und die angereisten Erneuerer aus aller Welt, Traditionalisten und Reformer. Allen voran die Deutschen, verbunden mit Süd- und Nordamerikanern und etlichen europäischen Bischöfen. Ratzinger war in einen Machtkampf der Weltkirche verwickelt. Bischof Luthe erzählte es später immer wieder Freunden: "Es ging vor allem um Italiener gegen Deutsche."

Die vergilbten Konzilsberichte, die Ratzinger zwischen 1963 und 1966 verfasste, belegen, dass er Teil des damaligen deutschen Reform-Mainstreams war, nicht mehr und nicht weniger. Zeitzeugen, die Ratzinger 1962 persönlich begegneten, schildern ihn als geistreichen Gesprächspartner, aber nicht als Konzilsrebellen.

In einem Café trafen sich die Theologen Hans Küng und Joseph Ratzinger im Oktober 1962 zum ersten Mal persönlich. Küng, der damals als Berater des Rottenburger Bischofs vor Ort war, erlebte sein Gegenüber als "nicht ganz offen", mit einer Art "unsichtbarer Salbung", kurialer Treue versehen. Der italienische Kardinal Siri beschrieb Ratzinger mit den Worten: "Der spielte den 'Oberlehrer' und redete. Er sagte nichts wirklich Außergewöhnliches. Er tendierte mal nach hierhin, mal nach dorthin."

Der Wandel der Kirche kam zu spät

Die konservative Bundesregierung unter Konrad Adenauer sympathisierte mit den Konzilsrebellen. Sie erhoffte sich eine Annäherung der christlichen Kirchen. In einem Grußwort bat Adenauer die Teilnehmer, "die Wege für eine schließliche Wiedervereinigung aller Christen zu bereiten".

Für die Katholiken brachte die Vielzahl der behandelten Themen neue Hoffnung. Zu Frings' Vorstößen gehörte die Anregung, die Kirche möge in Zukunft "Mischehen" von Katholiken und Protestanten anerkennen.

Gemessen an den Veränderungen, Brüchen und Revolutionen in der übrigen Welt in den sechziger Jahren fiel der Wandel der Kirche aber zu gering aus, kam zu spät, blieb halbherzig. Die Welt draußen veränderte sich schneller als je zuvor, die Kirche hinkte nur hilflos hinterher.

Die Pille kam auf den US-Massenmarkt, mit ihr begann ein Wandel der Sexualität. Der Weltraum wurde erobert, Jugendliche tanzten aus der Reihe, und die Demokratien veränderten Europa. Die Kirche erkannte endlich "Mischehen" an - was für eine Rebellion! Nun, 50 Jahre später, verhandeln die deutschen Bischöfe noch immer über das Problem, ob man Geschiedene in katholischen Kindergärten arbeiten lassen oder ihnen die Kommunion geben darf.

Für Ratzinger war die Konzilseröffnung "mit einer gewissen Hochstimmung" verbunden, wie er es damals in einem Vortrag an der Bonner Universität schilderte. Er empörte sich aber über die "schier endlose Dauer" der nach alter Liturgie auf Latein durchgeführten Eröffnungszeremonie, der die "einbeziehende Gemeinsamkeit" fehlte. Ratzinger habe sich als "stummer Zuschauer einer Liturgie verurteilt gesehen", ein Zustand, den er 1962 endlich überwunden wissen wollte.

"Verhängnisvolle Verwechslung von lateinisch und katholisch"

50 Jahre später gibt es dank Benedikt XVI. wieder lateinische Messen, in denen der Priester der Gemeinde den Rücken zukehrt. Wie einst vor dem Konzil. Dabei sollte damals die Abkehr vom Latein neuen Zustrom in die Kirche bringen. Keine unverständliche Sprache mehr, dafür mehr Anteilnahme der Gemeinde am Gottesdienst.

1962 teilte Ratzinger noch die Ansicht der Mehrheit auf dem Konzil. Er sprach in seinem Bericht über die erste Sitzungsperiode vom "verengten lateinischen Horizont", von der "verhängnisvollen Verwechslung von lateinisch und katholisch".

Es gab kaum ein Thema, über das er zu jener Zeit mehr geredet und geschrieben hat, denn der Gottesdienst sei, sagte er damals, "eine Frage auf Leben und Tod". "Sollte der Gottesdienst wirklich wieder Gottesdienst aller Gläubigen werden", so müsse "er in Bewegung geraten", "die Mauer der Latinität aufgebrochen werden".

Und er freute sich, als das "Liturgie-Schema" mit seiner Abkehr von der lateinischen Messe verabschiedet worden war. Er jubelte, dies sei "eine zukunftsweisende Entscheidung, die zugleich in ermutigender Weise zeigte, dass die Kräfte der Erneuerung stärker sind als irgendjemand gewagt hatte zu hoffen".

Zaudern, Zögern, Bremsen

Kaum eine andere Frage macht den Sinneswandel Ratzingers so deutlich wie die Reform des Gottesdienstes. Völlig anders als in seinen zeitnahen Konzilsberichten stellt Ratzinger in seiner Autobiografie von 1997 ("Aus meinem Leben") die Auseinandersetzung von damals dar. "Die Reform der Liturgie", spielt er da seine eigene Konzilseuphorie herunter, "bildete für die Mehrheit der Konzilsväter keine Priorität, für sehr viele überhaupt kein Thema. Keinem der Väter wäre eingefallen, in diesem Text eine 'Revolution' zu erblicken, die das 'Ende des Mittelalters' bedeuten würde, wie ihn inzwischen Theologen glauben interpretieren zu sollen."

Bereits die Konzilsberichte und Vorträge Ratzingers ab 1964 zeigen, wie er sich mehr und mehr von den Reformern und ihren Ideen absetzt. In seinen Texten taucht jenes Zaudern, Zögern, Bremsen immer stärker auf, das für den Rest seines Lebens bestimmend wird.

Am 8. Dezember 1965 endete das Konzil, der Papst erlaubte keine Debatte mehr über Themen wie Zölibat oder Frauen in der Kirche. Ratzinger kommen schwere Bedenken ob der Liturgiereform. Er klagt, "dass Erneuerung da und dort mit Verwässerung und Verbilligung des Ganzen verwechselt wird...dass man da und dort nicht so sehr nach der Wahrheit als nach der Modernität" fragen wird. Die Modernität dürfe kein Maßstab allen Tuns werden. "Dies alles sind wirkliche Gefahren."

Spätestens da beginnt Ratzinger der zu werden, der er heute ist. Der 1982 Deutschland verließ, um als hoher Beamter der einst von ihm bekämpften römischen Kurie, als Chef der Glaubenskongregation, weltweit reformfreudige Bischöfe abzusetzen und Theologen zu maßregeln - selbst Freunde und Weggefährten aus der Konzilszeit.

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insgesamt 134 Beiträge
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1. Verstaubt...und fernab von jeder Realität
sympathy12 11.10.2012
Dieser rückständige Verein. Ich würde am liebsten nochmal austreten.
2. Einseitig
leilaoe 11.10.2012
Darth Vader? Wie gut, dass die katholische Kirche nicht der Islam ist. Aber warum müssen Katholiken sich diese steten Beleidigungen und Verunglimpfungen ihres Oberhauptes gefallen lassen? Müssen diese die selbe Sprache sprechen, um sich Respekt zu erkämpfen? Würde die Spiegel-Redaktion Mohammed als Darth Vader bezeichnen? Herr Ratzinger wendete sich übrigens nach seinen horrenden Erfahrungen mit den 1968ern von weiteren Aufweichungen ab. Diese, den Nationalsozialisten im Habitus recht ähnlichen, Menschen waren ihm, dem wirklich an Reformen interessierten Kirchenmann, sehr suspekt. Warum stehen hier eigentlich keine Artikel über die evangelische Kirche? Die öffnet sich doch allen Reformvorschlägen der Linken/Grünen und die haben statistisch trotzdem mehr Austritte (und vor allem Verluste an die radikaleren Evangelikalen) und weniger Sonntagskirchgänger.
3.
Pfeiffer mit drei F 11.10.2012
Gut, dass ich aus der katholischen Kirche ausgetreten bin. Die Kirche lässt sich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren und widerspricht Erkenntnissen der Wissenschaft.
4. Geschlossenes Weltbild
chagall1985 11.10.2012
Das ist nach wie vor der Reiz des Islam und der katholischen Kirche. Richtig oder Falsch? Wahrheit und Unwahrheit? Wie oder was? Beide Seiten können immer eine Antwort geben und beiten halt. Das war schon immer der Köder sämtlicher radikalen, Überzeugungstäter und Sektenführer. Und mal ehrlich, wenn die katholische Kirche sich öffnet für die Vernunft und den Menschen was bleibt dann noch von Ihr übrig. Im Grunde haben wir dafür seit Jahrhunderten die Evangelen und andere Reformationssekten. Soll sie meinetwegen so bleiben wie sie ist, eine Bedeutung hat die Kirche eh in aufgeklärten Ländern keine mehr. Und die Menschen in Ländern die unter den unsinnigen Dogmen der Kirche leiden haben einen Grund mehr sich zu entwickeln.
5. Als Agnostiker sehe ich Religionen...
susuki 11.10.2012
... als universalen Hilfsverein für Hilfe-Suchende. Vielleicht sollten die Kirchen ganz einfach für die Menschen da sein und nicht für einen, wahrscheinlich inexistenten, Gott.
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