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Mohrs Herzschlag: Meine "Nimm-mit-Liste" fürs Krankenhaus

2. Teil: Ohrstöpsel

Euro-Münzen: Automaten erobern die Kliniken Zur Großansicht
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Euro-Münzen: Automaten erobern die Kliniken

Die wenigsten von Ihnen werden in einem Einzelzimmer landen, selbst bei privat Versicherten klappt das nicht immer. Lärm gehört im Krankenhaus aber dazu und der netteste Zimmergenosse kann schnarchen wie ein Rhinozeros oder husten, als gebe es kein morgen. Also müssen Lärm-Stopp-Stöpsel in die Ohren. Ich bevorzuge die aus weichem Kunststoff (im Zehner-Pack billiger), andere mögen die mit Wachs. Egal, Hauptsache der Gehörgang ist dicht und es herrscht Ruhe.

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 12 Beiträge
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1. Ergänzung
tazzz 26.10.2010
ich würde noch ergänzen: * Badehandtuch - manchmal bekommt man nur diese dünnen Dinger... * eine im PC vorgefertigte Liste (z.B. Excel) mit allen bisherigen Krankenhausaufenthalten, OPs, Allergien etc. , dann erspart man sich das im KH. * natürlich das Mobiltelefon nicht vergessen und den Besucherzustrom per SMS regeln. Nichts nervt mehr, als nach einer OP die Bude voll zu haben...
2. .. und die Softpflaumen nicht vergessen
ralle49 26.10.2010
Ihr Liste, Herr Mohr, ist schon nicht schlecht. Im Verlauf von 7 Thorax-OPs habe ich für mich die Erfahrung gemacht nie ohne ein größeres Paket Softpflaumen ins Krankenhaus zu gehen. Vor der OP wird die Darmfunktion stillgelegt und nicht bei allen springt sie nach der OP auch wieder klaglos an. Statt mir vom Personal dubiose Medikamente geben oder gar einen Einlauf verpassen zu lassen bin ich irgendwann auf Pflaumen umgestiegen. Bei mir klappte das super. Nur kaufen Sie die mal im KH. Also versuchsweise die Liste um einen Artikel erwitern.
3. Schlafmaske!
hazadeur 26.10.2010
Zitat von sysopWas sollten Sie einpacken, wenn Sie in eine Klinik müssen? Schlafanzug, Hygieneartikel, Lesestoff - aber sonst? Der herzkranke und Krankenhaus-erfahrene SPIEGEL-ONLINE-Kolumnist Joachim Mohr sagt Ihnen, welche Dinge "auf Station" wirklich unverzichtbar sind. http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,725331,00.html
... und die Schlafmaske nicht vergessen! Mich macht das Flimmern des Fernsehers, der ja quasi rund um die Uhr läuft irre und hält mich selbst bei schwerer Krankheit vom Schlafen ab!
4. ich möchte ergänzen:
etheReal 26.10.2010
- ein Laptop/Netbook mit Internetzugang, denn die Langeweile, die sich bei anhaltender Bettlägerigkeit breit macht, ist nicht zu unterschätzen. Das Niveau des Fernsehens ist ja inzwischen dermaßen gesunken, dass es nicht einmal mehr nach dem Genuß morphinhaltiger Schmerzmittel zur Unterhaltung beiträgt - was eigentlich fast unmöglich ist, denn selbst ein im Wind schaukelndes Blatt kann einen in diesem Zustand normalerweise stundenlang blendend unterhalten! Ein Buch zu lesen wäre die Alternative, doch aus Gründen der erwähnten Schmerzmittel auch eher schwierig. Das Internet dagegen bietet die passende Unterhaltung für jede Stufe geistiger Aufnahmefähigkeit :)
5. Handtücher
pyggo 26.10.2010
Unbedingt Handtücher mitnehmen. Ich war in bisher 5 mal im Krankenhaus und jedesmal musste ich Handtücher selber mitbringen bzw. von Bekannten mitbringen lassen. In jedem Billighotel gehören Handtücher zum Standard, im Krankenhaus für ein paar Hundert Euro pro Tag muß man sich selber versorgen.
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Zur Person
Joachim Mohr, geboren 1962, lebt in Hamburg, ist verheiratet und hat eine kleine Tochter. Nach dem Studium der Geschichte und Germanistik in Tübingen volontierte er bei der "Frankfurter Rundschau". 1993 kam er zum SPIEGEL. Nach zehn Jahren in der Innenpolitik wechselte er in das Ressort Sonderthemen, wo er heute unter anderem für SPIEGEL GESCHICHTE und SPIEGEL WISSEN arbeitet. Seit Oktober 2007 erscheint auf SPIEGEL ONLINE seine Kolumne "Mohrs Herzschlag", bisher in über 60 Ausgaben.

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