A38 in Sachsen-Anhalt Autofahrer erleidet Herzinfarkt - Lkw-Fahrer verhindert Unglück

Mit seinem Sattelzug schirmte er einen in Not geratenen Autofahrer ab: Auf einer Autobahn in Sachsen-Anhalt hat ein Lkw-Fahrer ein schweres Unglück abgewendet.


Ein aufmerksamer Lkw-Fahrer hat einen Notfall in einem anderen Auto auf der Autobahn 38 erkannt - und so eine Kollision mit anderen Fahrzeugen abwenden können.

Der 31-jährige Fahrer eines polnischen Sattelzugs habe bemerkt, dass der Fahrer des Wagens vor ihm reglos über dem Lenkrad hing, heißt es in einer Polizeimitteilung über den Vorfall am Samstag. Der 56 Jahre alte Autofahrer hatte am Steuer einen Herzinfarkt erlitten.

Als der Wagen auf der Autobahn 38 in Sachsen-Anhalt gegen die Leitplanke stieß, schirmte der Lkw-Fahrer das Auto den Angaben zufolge mit seinem Lastwagen vor dem nachfolgenden Verkehr ab. So habe er einen drohenden Auffahrunfall verhindert.

Das vor dem Lkw fahrende Auto sei immer langsamer geworden. Mit der Hilfe von zwei Autofahrern im Alter von 29 und 36 Jahren konnte der Lkw-Fahrer anschließend den ausrollenden Wagen auf die Ausfahrt bei Roßla im Kreis Mansfeld-Südharz schieben - und sicherte ihn mit einem Lkw-Unterlegkeil.

Die Polizei sprach von einer "geistesgegenwärtigen" Tat des Lkw-Fahrers, die einen "schlimmeren Unfall verhindert" habe. Der Autofahrer kam in eine Klinik. An seinem Wagen entstand Sachschaden von etwa 5000 Euro.

apr/dpa

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