Griechenland Schwerer Sturm legt Fährverkehr lahm

Hunderte umgestürzte Bäumen, geschlossene Schulen: Ein schwerer Herbststurm wütet in Griechenland. Auch der Fährverkehr fällt aus. In den kommenden Tagen ist keine Besserung in Sicht.

Unwetter in Griechenland
AP

Unwetter in Griechenland


Den zweiten Tag in Folge haben stürmische Winde erhebliche Probleme im Fährverkehr in der Ägäis und im Ionischen Meer verursacht. Fast alle Fähren, die Verbindungen zwischen dem griechischen Festland und den Inseln herstellen, blieben in den Häfen.

Hunderte Bäume stürzten um, Schulen blieben auf zahlreichen Inseln geschlossen. Stellenweise erreichten die Böen die Windstärke zehn von zwölf, berichtete das Staatsradio (ERT).

Meteorologen teilten mit, dass sich eine Art Hurrikan zwischen Sizilien und der griechischen Halbinsel Peloponnes gebildet hat und sich langsam ostwärts bewegt. In den kommenden zwei Tagen werden Winde der Stärke zwölf erwartet.

Die sogenannten Medicanes (Mediterranean Hurricanes) sind tropensturmähnliche Phänomene, die selten im östlichen Mittelmeer registriert werden, sagten Meteorologen im Staatsfernsehen. Mit einer Wetterbesserung werde ab Sonntag gerechnet.

mav/dpa



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