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Drama auf zugefrorenem Teich: Baby nach zwei Wochen gestorben

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DPA

Teich in Hamburg: Dramatische Rettungsaktion

Vor zwei Wochen wurde in Hamburg ein Vater mit seinem Baby aus einem zugefrorenen Teich gerettet - zwei Männer hätten ihn überfallen, sagte der 24-Jährige. Nun ist die drei Monate alte Tochter gestorben.

Zwei Wochen lang haben Ärzte in Hamburg um das Leben eines drei Monate alten Mädchens gekämpft, doch am Montagabend ist das Baby im Krankenhaus gestorben. Es war mit seinem Vater auf einem zugefrorenen Teich eingebrochen.

Der 24 Jahre alte Vater war am 25. Januar aus dem Lohmühlenteich in Hamburg-Eißendorf gerettet worden. Er trug seine kleine Tochter in einem Tragetuch. Bei der Polizei gab er an, er sei von zwei Männern überfallen und mit einem Messer verletzt worden. Auf der Flucht sei er ins Eis eingebrochen.

Das Baby war wahrscheinlich minutenlang unter Wasser und konnte zunächst von Rettern wiederbelebt werden. Es erlitt dabei eine starke Unterkühlung und schwebte die folgenden zwei Wochen in Lebensgefahr.

Wie genau es zu dem Unfall kam, ist noch immer nicht vollständig aufgeklärt. Der 24-Jährige hatte laut Polizei ausgesagt, bei dem Überfall seine Brille verloren zu haben. Darum habe er in der Dunkelheit nicht genau sehen können, wohin er lief.

Die Suche nach den beiden Räubern ist offenbar weiterhin erfolglos. Die beiden Angreifer werden als etwa 30 Jahre alt, mit dunklen Haaren, beschrieben. Sie sollen eine Fremdsprache gesprochen haben.

lba/dpa

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