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Aufräumen nach Zugunglück: Bahn repariert Gleise bei Bad Aibling

Trümmer an der Unfallstelle: 120 Meter Gleisanlagen müssen repariert werden Zur Großansicht
DPA

Trümmer an der Unfallstelle: 120 Meter Gleisanlagen müssen repariert werden

120 Meter Gleisanlagen, tonnenweise Schotter: Bei Bad Aibling hat die Bahn nach dem Zugunglück mit Arbeiten an der Strecke begonnen. Derweil müssen mit dem Ende der Faschingsferien zahlreiche Schüler auf Busse ausweichen.

Die Deutsche Bahn hat nach dem Zugunglück von Bad Aibling mit der Instandsetzung der Gleise begonnen. Die Arbeiten seien planmäßig aufgenommen worden, sagte eine Bahnsprecherin. In den kommenden Tagen müssen 120 Meter Gleisanlagen repariert, 180 Meter Schwellen ausgetauscht und einige Tonnen Schotter verbaut werden.

Auf der eingleisigen Strecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim waren am vergangenen Dienstag zwei Regionalzüge mit etwa Tempo 100 ineinandergerast. Elf Menschen starben, rund 80 weitere wurden verletzt. Nach wie vor ist der Zustand einiger Verletzter kritisch. Am Sonntag gedachten Angehörige, Helfer, Geistliche und Politiker der Opfer des Zugunglücks in einem bewegenden Gottesdienst.

Warum die Züge zusammenstießen, ist noch unklar. Am Dienstagnachmittag wollen sich Staatsanwaltschaft und Polizei zur Unfallursache äußern.

Die Fahrgastzahlen auf der weiterhin gesperrten Bahnstrecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim sind üblicherweise relativ hoch, wie ein Sprecher der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) sagte, die die Strecke befährt.

Mit dem Ende der Faschingsferien ab Montag rechnete das Unternehmen auch wieder mit vielen Schülern. Darum würden vor allem in den Morgenstunden von sechs bis acht Uhr und um die Mittagszeit verstärkt auf Busse eingesetzt. Größere Behinderungen im Straßenverkehr erwartet die Polizei jedoch nicht.

Karte

Klicken Sie auf die Haltestellen für die Abfahrtzeiten laut Fahrplan (blau eingezeichnet die Strecke von München aus und rot von Rosenheim aus).

apr/AFP/dpa

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