Teisendorf/Rosenheim - Bei einem Hubschrauber-Absturz in der Nähe des oberbayerischen Teisendorf hat nach Polizeiangaben kein Insasse überlebt. Vier Menschen kamen am Samstagabend ums Leben, nachdem der private Helikopter in ein Waldstück gestürzt und dann in Brand geraten war.
Der Hubschrauber war auf dem Weg von Augsburg ins österreichische Salzburg. Bei Teisendorf, südlich der Autobahn München-Salzburg (A 8), hätten Bewohner einer Ortschaft gegen 17.15 Uhr zunächst einen lauten Knall vernommen, bis klar war, dass es sich um einen Absturz handelte. "Der Hubschrauber ist am Boden in Brand geraten", sagte ein Polizeisprecher in Rosenheim.
Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen davon aus, dass der Helikopter vom Typ Robinson R 44 in einem Waldstück Bäume streifte und danach abstürzte. Es gibt Hinweise, wonach der Pilot durch plötzlich auftretenden Nebel die Orientierung verlor. Es soll sich um einen aus Österreich stammenden Miet-Hubschrauber handeln.
Inzwischen sind neben Rettungskräften auch Sachverständige am Unfallort, um die Absturzursache zu ermitteln. Die Identität der getöteten Passagiere und des Piloten blieb unklar. Es hieß lediglich, es handele sich um zwei Männer und zwei Frauen.
lgr/dpa/AFP
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