Bahn rammt Transporter Zwei Menschen sterben bei Zugunglück in Bayern

Schwerer Unfall in der Oberpfalz: Ein Lkw und ein Zug sind auf einem Bahnübergang kollidiert, beide Fahrzeuge fingen Feuer. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben, mindestens vier weitere Personen wurden verletzt.


Auf einem Bahnübergang bei Freihung in der Oberpfalz hat ein Regionalzug einen Schwertransporter gerammt. Dabei starben zwei Menschen, wie die Polizei mitteilte. Mindestens vier weitere Personen wurden demnach mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

In das Unglück war laut Polizei ein Lkw verwickelt, der auf dem Tieflader ein US-amerikanisches Militärfahrzeug transportierte. Vermutlich sei der Transporter auf den Gleisen liegen geblieben und dann von dem Zug gerammt worden, hieß es. Der Lkw soll von dem Zug mitgeschleift worden sein. Beide Fahrzeuge gerieten in Brand.

Die Polizei geht davon aus, dass bei dem Unglück etwa 40 Passagiere in dem Zug waren. Bei den Todesopfern soll es sich demnach um den Lokführer sowie den Fahrer des Lkws handeln. Der Beifahrer sei bei dem Unglück leicht verletzt und noch am frühen Freitagmorgen zum Hergang befragt worden, hieß es von der Polizei.

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Unglück in der Oberpfalz: Das Zugunglück bei Freihung
Der Unfall ereignete sich gegen 22 Uhr an der Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Weiden. Dort fahren Regional-Express-Züge. Nach Angaben der Nachrichtenseite "Oberpfalznetz.de" war vermutlich einer der letzten Personenzüge des Abends aus Nürnberg in den Unfall verwickelt. Der Transporter soll demnach bei der Querung des Bahnübergangs hängen geblieben, die Fahrerkabine beim Aufprall abgerissen worden sein.

In ersten Berichten war zunächst von mehreren Toten und mindestens vier Schwerverletzten die Rede gewesen. Meldungen, wonach sich bei dem Zusammenprall eine Explosion ereignet habe, konnten die Beamten nicht bestätigen.

apr/aar/dpa

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