Fotoreportage über Babypuppen: Künstliche Geburt

Die Babyzeit ist kurz, vor allem Mütter denken oft mit Wehmut an die Monate nach der Geburt zurück. Manche versuchen, die Zeit mit "Reborn Babys" zurückzuholen, täuschend echt aussehenden Puppen. Der Fotograf Yves Herman hat das Phänomen dokumentiert.

Puppen: Zu Besuch in der Baby-Werkstatt Fotos
REUTERS

Hamburg - Darf es eine Sofia sein? Eine Stefy? Oder doch eine Mathilda? In Belgien gibt es täuschend echte Babypuppen zu kaufen. Der Fotograf Yves Herman hat die Puppenbastlerin Beatrice Van Landeghem in ihrem Heimatort La Louviere besucht und ihre Arbeit in einer Bilderserie festgehalten.

Van Landeghem stellt die "Reborn Babys" mit viel Liebe zum Detail her. Etwa 25 Stunden braucht sie für ein Exemplar - je nachdem wie präzise die Vorgaben der Kunden sind. Die Preise pro Puppe schwanken zwischen einigen hundert und mehreren tausend Euro.

Zu den Kunden zählen laut Reuters nicht nur Sammler, sondern auch trauernde Eltern, die ihre Kinder verloren haben. Oder nostalgische Senioren, die sich an die Zeiten erinnern wollen, in denen sie selber frischgebackene Eltern waren.

Auch in Deutschland gibt es Sammler der täuschend echt aussehenden Krabbler. SPIEGEL TV hat Eigentümer der Puppen besucht:

Der Plastik-Nachwuchs: Falsche Babys für echte Muttergefühle

SPIEGEL TV

hut/Reuters

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