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Brasilien: Kein Flugzeug für Spenderherz - Zwölfjähriger gestorben

In Brasiliens Hauptstadt ist ein herzkranker Junge verstorben: Ein Spenderherz für den Zwölfjährigen gab es bereits, doch die OP platzte, weil kein geeignetes Flugzeug bereit stand. Nun wird der Vorfall Medienberichten zufolge untersucht.

Anfang des Jahres lag ein zwölfjähriger Junge auf einer Intensivstation in Brasília, er wartete auf ein dringend benötigtes Spenderherz - und tatsächlich war nach Angaben des brasilianischen Gesundheitsministeriums eines gefunden worden: im rund 800 Kilometer entfernten Itajubá im Bundesstaat Minas Gerais.

Das Herz hätte dem Jungen binnen vier Stunden eingepflanzt werden müssen, sagte ein Ministeriumssprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Es habe aber kein Flugzeug bereit gestanden, um das Organ rechtzeitig in die Hauptstadt Brasília zu bringen.

Auf dem von Itajubá aus nächsten Flughafen Pouso Alegre dürften außerdem nur kleinere Maschinen starten, sodass die kommerziellen Fluggesellschaften der Anfrage für den Organtransport nicht nachgekommen seien. Der Zwölfjährige starb Ende vergangener Woche.

Die Zeitung "O Globo" berichtete, auch die brasilianische Luftwaffe habe eine Bitte des Nationalen Transplantationszentrums "aus operationellen Gründen" abgelehnt. Der Vorfall werde nun untersucht.

aar/AFP

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Hauptstadt: Brasília

Staats- und Regierungschefin: Dilma Rousseff (suspendiert Mai 2016); Michel Temer (amtierend)

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