Demokratische Republik Kongo: Mehr als hundert Tote nach Flugzeugabsturz

Eine Boeing mit mehr als 170 Passagieren ist im Kongo abgestürzt. Die Regierung geht von mindestens 127 Toten aus, rund 50 Menschen haben das Unglück überlebt. Zum Zeitpunkt des Absturzes soll es stark geregnet haben.

Kinshasa - In der Demokratischen Republik Kongo hat es ein schweres Flugzeugunglück gegeben. Eine Passagiermaschine mit mehr als 170 Menschen an Bord ist beim Anflug auf den internationalen Flughafen von Kisangani, östlich der Hauptstadt Kinshasa, abgestürzt. Dies teilte die kongolesische Fluggesellschaft Hewa Bora mit.

Das Verkehrsministerium teilte am Abend mit, 127 Personen seien bei der Katastrophe ums Leben gekommen, 51 hätten überlebt. Zudem hieß es, die Fluggesellschaft Hewa Bora habe die Zahl der Passagiere zunächst unterschätzt.

Kurz nach dem Absturz hatte die Airline mitgeteilt, an Bord der Boeing 727 seien 112 Personen gewesen. "53 Tote, das ist die letzte Zahl, die mir vorliegt", hatte Airline-Chef Stavros Papaioannou gesagt. Es sei aber davon auszugehen, dass diese Zahl noch steigen wird.

Die Absturzursache steht noch nicht fest. Zum Zeitpunkt des Landeanflugs habe es heftig geregnet. Die Fluglinie Hewa Bora darf in der EU aufgrund von Sicherheitsbedenken nicht landen. Sie steht auf der so genannten schwarzen Liste der Fluggesellschaften.

nga/ulz/dpa/Reuters

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