Duisburg Katholische Kirchengemeinde verzichtet auf Pfarrer

Die katholische Kirchengemeinde St. Barbara in Duisburg wird sich mit Erlaubnis des Essener Bischofs künftig selbst verwalten - ohne eigenen Priester. So soll die Kirche eine Zukunft haben, obwohl sie eigentlich vor der Schließung stand.

Mitglieder der St.-Barbara-Gemeinde besetzen im Dezember 2011 aus Protest in Duisburg ihre Kirche: Erste Selbstverwaltung
DPA

Mitglieder der St.-Barbara-Gemeinde besetzen im Dezember 2011 aus Protest in Duisburg ihre Kirche: Erste Selbstverwaltung


In Duisburg beschreitet eine katholische Kirchengemeinde Neuland: In Zukunft verwalten sich die knapp 3000 Mitglieder von St. Barbara mit Genehmigung des Essener Bischofs Franz-Josef Overbeck selbst. Die eigentlich zum Abriss vorgesehene Kirche wird auch keinen eigenen Pfarrer mehr haben. (Diese Meldung stammt aus dem SPIEGEL. Den neuen SPIEGEL finden Sie hier.)

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Gottesdienste, Kinder-, Frauen-, Küster- und Seniorenarbeit übernehmen Ehrenamtliche, finanziert wird die Gemeinde durch Spenden. Als "Konzept für eine ortsbezogene Weiterentwicklung der Kirche", so Overbeck, könnte das Projekt Schule machen.

Auf der Webseite des Fördervereins der Gemeinde heißt es zu dem Konzept, man wolle "das religiöse, karitative, gesellschaftliche und kulturelle Leben der Gemeinde auch ohne die bisher vertrauten Strukturen und Institutionen nach der Fusion erhalten".

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