Ausgetrickst Ehepaar tarnt illegale Baumaßnahme mit Fake-Garagentor

Heimlich baute ein englisches Ehepaar seine Garage zu Wohnraum aus - und tarnte die Aktion mit einem hanebüchenen Trick. Der kam sie nun teuer zu stehen.

Umstrittene Garage in Enderby, Leicestershire
picture-alliance/ PA

Umstrittene Garage in Enderby, Leicestershire


Die Idee war ausgefuchst. Allein, der Trick flog auf. In der englischen Kleinstadt Enderby hat ein Ehepaar seine Garage zu Wohnraum umgebaut. Um die Baumaßnahme zu verschleiern, setzten sie eine Garagentor-Fassade vor den neuen Eingang und versperrten mit hohen Zäunen die Sicht auf das Gebäude.

Aufmerksame Beobachter meldeten den Behörden daraufhin, dass Bauarbeiten an dem Gebäude in Gange seien. Ab Oktober 2015 wurde ermittelt. Vergangene Woche hat der Leicester Magistrate Court die beiden in Abwesenheit zu einer Geldstrafe von je 770 Pfund, rund 865 Euro, verurteilt. Auch die Gerichtskosten von 1252 Pfund, etwa 1405 Euro, muss das Paar tragen.

Eigentlich perfekt getarnt: Umgebaute Garage in Enderby
picture-alliance/ PA

Eigentlich perfekt getarnt: Umgebaute Garage in Enderby

Nach der Anhörung sagte ein Vertreter der Baubehörde dem "Leicester Mercury", das Paar habe nicht nur unangemeldet die Garage in Wohnraum umgewandelt: "Sie haben auch unerlaubt eine Zufahrt zur vielbefahrenen B4114 gebaut."

Das Gericht verfügte, dass sämtliche illegalen Baumaßnahmen zurückgenommen, die Gebäude wieder in ihren vormaligen Zustand versetzt werden müssen. Die Stadt kündigte an, dies sehr genau zu überprüfen.

Stadträtin Sheila Scott erklärte, die Botschaft aus diesem Fall sei klar: "Wenn Sie Bauauflagen verletzen und uns außen vor vorlassen - wir werden nicht einfach verschwinden."

ala



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