Hurrikan "Florence" an US-Küste Sturm Florence wird weniger heftig wirbeln

Die Südostküste der USA bereitet sich seit Tagen auf den Hurrikan "Florence" vor. Jetzt wurde er von Kategorie vier auf drei abgestuft, Entwarnungen gibt es aber nicht. Etwa 300.000 Menschen sind schon geflüchtet.

Evakuierungsbus in North Carolina
REUTERS

Evakuierungsbus in North Carolina


Der Hurrikan Florence sollte mit der Kategorie vier einer der mächtigsten Hurrikane seit Jahrzehnten werden. Jetzt wurde er laut dem US-amerikanischen Hurrikan-Zentrum auf die Kategorie drei runtergestuft. Entwarnt wurde aber nicht: Veränderungen der Stärke seien bei "Florence" zu erwarten, weiterhin flüchten Bewohner vor dem Sturm.

Die Bewohner der US-amerikanischen Ostküste bereiten sich auf den anstehenden Hurrikan vor: Am Freitag soll er im Bundesstaat North Carolina auf Land treffen. Auch South Carolina und Virginia können betroffen sein. Alle drei Bundesstaaten riefen den Notstand aus, um sich für den Sturm zu wappnen. Aus South Carolina sind laut Gouverneur Henry McMaster bereits 300.000 Menschen vor dem anstehenden Sturm geflüchtet. Auf den Straßen bilden sich bereits Staus, in North Carolina hatten laut der Nachrichtenagentur AP bereits eine von zehn Tankstellen kein Benzin mehr.

Nach neuesten Messungen des Hurrikan-Zentrums entfaltete "Florence" über dem Meer Windgeschwindigkeiten von etwa 205 Kilometern pro Stunde (km/h). Je nach Windgeschwindigkeit werden Hurrikane in fünf verschiedene Kategorien unterteilt. Die höchste Kategorie gilt ab Windgeschwindigkeiten von mehr als 251 Kilometern pro Stunde. "Florence" liegt durch die Entwicklung nun wieder knapp unterhalb der Schwelle zu einem Hurrikan der Stärke 4. Die Übergänge sind jedoch fließend. Das Hurrikan-Zentrum gab jedoch keine Entwarnung: Veränderungen der Stärke seien bei "Florence" weiter zu erwarten. Trotz der Abschwächung handele es sich um einen großen und gefährlichen Hurrikan.

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Wirbelsturm "Florence": Sturmfluten und Starkregen

Weltreiterspiele vorbereitet

Auch die Weltreiterspiele in Tryon, North Carolina wappnen sich: Die Veranstalter haben sich Notfallpläne zurechtgelegt, und es gibt eine permanente Wetterstation auf dem Gelände. Außerdem gäbe es mindestens alle sechs Stunden Wetter-Updates, sagte Generalsekretärin Sabrina Ibanez vom Reiter-Weltverband FEI.

Den Pferden im Stall dürften die Ausläufer des Hurrikans erst mal egal sein. "Im Stall kriegt man nichts mit", versicherte jedenfalls Co-Bundestrainer Jonny Hilberath. Ein allzu starker Sturm werde in Tryon außerdem nicht erwartet: Die Stadt liegt etwa 350 Kilometer von der Küste entfernt, damit dürfte "Florence" dort schon um einiges schwächer sein.

mal/dpa/Reuters/sid



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