130 Seemeilen vor der sizilianischen Küste, weit nach Mitternacht:
Am 3. Oktober 2013 steht Hochseekapitän Hans Georg Voskamp auf der Brücke des Frachters Santa Balbina und sucht den Horizont mit seinem Fernglas ab. Der Himmel ist sternenklar, er kann weit blicken. Die Wellen sind lang, schlagen aber nicht hoch; Seefahrer nennen das Dünung, eine geordnete Windsee.

Zwei Punkte tauchen aus der Dunkelheit auf, einer grün, einer rot. Dann wachsen Konturen, die Punkte werden zu Positionslichtern, die über dem Wasser tanzen. Voskamp erkennt einen Holzrumpf und Dutzende Silhouetten, menschliche Körper, so dicht gedrängt, als wären sie ein einziger Leib.

Eine von den Silhouetten gehört Ruaa Abu Rashed. Sie ist auf dem Weg in ein neues Leben, auch wenn ihr der Tod in diesem Moment in Gedanken näherliegt. Mit 62 weiteren Menschen kauert sie in einem winzigen Fischerkutter. Sie hat kein Fernglas, sie sieht Voskamps Frachtschiff in der Ferne. "Wie ein Berg, der aus dem Wasser wächst." Sie winkt. Schreit, bis es in der Kehle schmerzt. Sie sorgt sich, dass der Berg so groß ist, dass er sie, die so klein sind, nicht bemerken wird.





Am 3. Oktober 2013 ertranken mindestens 366 Menschen vor der italienischen Insel Lampedusa, die Fotos Hunderter aufgereihter Särge gingen um die Welt. Wegen der Katastrophe startete Italiens Regierung die Operation "Mare Nostrum", 150.000 Flüchtlinge retteten Marine und Küstenwache innerhalb eines Jahres.

Eine neue Diskussion um das Versagen europäischer Flüchtlingspolitik begann, die sich bis heute fortsetzt.

Vor vier Jahren, in der Nacht des 3. Oktober 2013, überlebte die 19-jährige Syrerin Ruaa Abu Rashed. Nicht vor Lampedusa, sondern 130 Seemeilen vor der Südostspitze Siziliens, weil ein 63-jähriger deutscher Kapitän mit seinem Frachter zufällig in der Nähe war. Diese Geschichte erzählt, wie die beiden diese Nacht erinnern.





Gemeinsam mit ihrer 50-jährigen Mutter und ihrem 16-jährigen Bruder steigt Ruaa am 27. September 2013 in ein Schlepperboot vor der ägyptischen Küste. Das Endziel: Deutschland. Der Vater und zwei Schwestern bleiben zurück. Die Fahrt kostet mehrere Tausend Dollar pro Person. Bevor sie aus dem umkämpften Palästinenserviertel in Damaskus flohen, besaßen die Abu Rasheds zwei Supermärkte und bewirtschafteten einen Bauernhof, aber eine Fahrt für die ganze Familie können auch sie sich nicht leisten. 1500 Kilometer sind es von Alexandria bis Sizilien. Fünf Tage, vielleicht sieben, soll die Überfahrt aus Ägypten dauern. Das ist länger als die Flucht über Libyen oder Tunesien. Aber die Schlepper nutzen hier angeblich bessere Boote.

Ruaa, die das Meer bisher nur von einem Familienausflug in die syrische Küstenstadt Tartus kennt und nicht schwimmen kann, rennt um zwei Uhr nachts über einen Strand am Rande von Alexandria, gemeinsam mit Familien, Alten, Jungen. Schnell muss es gehen, still muss es sein: Eltern haben ihren Babys vorher Schlaftabletten gegeben, jetzt tragen sie die Kinder vor der Brust. Zum Boot laufen sie durchs Wasser. Ruaas Handy, das nutzlos sein wird auf dem Meer, ist in einer Plastiktüte geschützt. Die Tinte im Tagebuch, das sie seit der neunten Klasse führt, löst sich auf.

Dreimal müssen sie von einem Boot ins nächste steigen. Ruaa weiß nicht mehr, wo sie ist, sie erinnert nicht mal einen Blick zurück zur ägyptischen Küste. Ihnen ist ein gutes Küstenmotorschiff versprochen worden, aber zuletzt steigen sie in einen Holzkutter, so klein, dass keiner der 63 Menschen die Beine ausstrecken kann. Ruaa schläft im Sitzen ein. Als sie mittags aufwacht, umgibt sie endloses Blau.





Hans Georg Voskamp ist ein Mann, der im Alltag nicht viel redet, nur dann, wenn das Gespräch auch zu etwas führt. Ein Sachlicher, der sich vom Schiffsjungen zum Kapitän bei einer Hamburger Reederei hochgearbeitet hat und sich für die Seefahrt nicht aus Neugier auf fremde Länder entschied, sondern weil ihm die Routine des Unterwegsseins gefällt: In Malta lässt er sich immer die Haare schneiden, die längste Strecke von Europa nach Melbourne gefällt ihm besonders, weil in den 28 Tagen im Meer jeder Büroalltag in die Ferne rückt.

Als er am 3. Oktober 2013 auf seiner Route von Thessaloniki nach Malta auf Ruaa trifft, fährt Voskamp seit 43 Jahren zur See und hat noch nie Flüchtlinge gerettet. In den kommenden Jahren werden auch Handelsschiffe Zehntausende aus Seenot retten müssen, Crews miterleben, wie vor ihren Augen Babys ertrinken. 2013 ist das Ausmaß noch nicht absehbar. Voskamp weiß um die Lage in Syrien, sie erinnert ihn an die Neunzigerjahre, als er zwischen Golf von Mexiko und Atlantischem Ozean Ausschau hielt nach Flößen, weil viele Kubaner in die USA flohen. Jetzt erwartet er keinen Rettungseinsatz, aber er denkt an die Möglichkeit.

Den 3. Oktober erinnert er wie jeden anderen Tag auf See. Um halb 7 klingelt Voskamps Telefon: der Weckruf vom Offizier, der in der Nacht über das Boot wachte. Um 7 trinkt Voskamp die erste Tasse Kaffee auf der Brücke, nach dem Kontrollgang arbeitet er Heuerabrechnungen ab. Mittagessen gibt es um 11.30 Uhr, danach bestellt Voskamp Proviant oder kümmert sich um Personalpapiere, und wenn es abends keinen Filmabend gibt, liest er auf seiner Kammer noch ein bisschen Zeitung.

Schon am zweiten Tag auf dem Meer verliert man das Gefühl für Raum und Zeit, sagt Ruaa.

Den Schritt aufs Boot macht man noch selbst, danach wird alles schnell zu einer Frage des Schicksals. Die Sonne geht auf, die Sonne geht unter. Sie hofft, dass sie schlafen kann, weil sie sich in der Dunkelheit noch verlorener vorkommt. Sie isst eine Dattel, erbricht sie wieder. Sie spürt am nassen Fleck am Bein, dass sich der Sitznachbar in die Hose gemacht hat.

Nur noch die Gedanken an die, die nicht dabei sind, bleiben. Falls sie ertrinken: Wird der Vater sich für immer schuldig fühlen? Werden sich die Geschwister je von der Trauer erholen?



Christian Schneider



Irgendwann, vermutlich am fünften Tag, wird klar, dass der Sprit nicht langt, um Sizilien zu erreichen. Der Motor stottert jetzt manchmal, zweimal geht er einfach aus. Die Frauen weinen. Der Schlepper, ein junger Mann, von dem Ruaa nur weiß, dass er ägyptisches Arabisch spricht, rechtfertigt sich, aber es gibt keinen Groll, sagt sie. Alle sitzen im selben Boot.

An Ruaas sechstem Tag auf See macht Voskamp wie immer um 22.30 Uhr seine letzte Runde auf der Brücke. Um 23 Uhr liegt er im Bett, um 23.45 Uhr klingelt das Telefon. Die Seenotleitstelle in Rom. Ein Helikopter der Küstenwache hat ein Boot entdeckt, zehn Seemeilen voraus, auf seinem Kurs. Voskamp sagt zu seinen Offizieren: "Wir machen jetzt alles klar zur Rettung."

Eine Seenotrettung ebnet Unterschiede zwischen Menschen ein: Wer gerettet wird, ist in dem Moment nicht Syrer, nicht Deutscher, nicht Italiener, nicht arm oder reich, sondern Schiffbrüchiger. Laut Seerecht muss ohnehin geholfen werden, aber das Helfen gehört für Voskamp auch zur Berufsehre, weil die Notsituation jeden treffen kann.

Die 21 Crewmitglieder, manche sind Russen, viele Philippiner, legen Taue und Netze bereit. Der Stuart bereitet eine Notmahlzeit vor: Reis, Eier, Cola. Voskamp stellt sich auf die Brücke und führt das Fernglas vor die Augen. Die Lichtpunkte tauchen auf, dann das Boot. Im Rückblick wird er über diesen Moment sagen:

"Der Mensch ist ein visuelles Tier. Was er sieht, was er erlebt, das glaubt er. Und das war ein Elend."

Als die Schiffe noch höchstens 50 Meter voneinander entfernt sind, will der Erste Offizier erklären, wie es weitergeht. Erst kommt das Boot näher. Dann ruft der Erste rüber: "Wir sind auf dem Weg nach Malta." Es passiert etwas, das Voskamp bis heute nicht begreifen kann: Das Boot dreht ab.

Es ist schwierig nachzuvollziehen, was in diesem Moment warum geschieht. Auf Malta hängen Flüchtlinge manchmal jahrelang fest, und zu Fuß ist Nordeuropa nicht zu erreichen. Vielleicht ist Italien als Ziel deshalb so wichtig. Vielleicht ist das Ziel so wichtig, weil die Vergangenheit so schlimm ist. Vielleicht denken manche auch, sie haben so viel bezahlt, dass sie jetzt nicht aufgeben können. Vielleicht können sie auch keine rationale Entscheidung mehr treffen.

Ruaa entscheidet in diesen Minuten nichts, das übernehmen die Männer an Bord. Sie streiten so laut, dass die Sprachfetzen selbst Voskamp auf der Brücke erreichen. Er berät sich über Funk mit dem Ersten Offizier und ruft in Rom an, schildert die Situation, bietet an, den Umweg über Sizilien zu fahren. Die italienische Leitstelle verspricht, dass die Küstenwache die Flüchtlinge übernehmen wird.

Ruaa starrt auf die Wellen und überlegt, ob das Boot umkippen wird. Sie versteht nicht, warum es eine Möglichkeit ist, nicht gerettet zu werden. Aber auch sie will nicht nach Malta. Sie hat Angst, von dort zurückgeschickt zu werden nach Ägypten, nach Libyen, am Ende nach Syrien.



 Im Video: Die längste Nacht ihres Lebens



Der Erste Offizier redet mit den Männern. Die Männer auf dem Boot streiten weiter, dieses Mal darüber, ob sie ihm trauen können. Als der Kutter wieder auf den Frachter zufährt, atmet Voskamp auf. Seine Männer lassen die Gangway hinunter.

Ein Streifen Wasser bleib zwischen Boot und Frachter. Ruaa sieht die Treppe und weiß nicht, ob sie den Sprung über das Meer schaffen wird. Sie springt. Nach sechs Tagen im Sitzen fühlen sich die zwölf Stufen wie eine Ewigkeit an.

Voskamp wacht auf der Brücke, telefoniert über Satellitentelefon mit Rom, mit der Reederei, mit der Schiffsagentur in Malta, weil er auf der Insel mit sechs Stunden Verspätung ankommen wird.

Die Besatzung bringt 63 Menschen in den Sportraum. Wie durch ein Wunder sind zwar alle schwach, aber niemand ist krank. Fotos der Schiffskamera zeigen ermattete, aber lächelnde Menschen in Rettungswesten zwischen Tischtennisplatte und Laufband.

Aufnahme von der Schiffskamera der Santa Balbina: Seit sechs Tagen sind 63 Menschen auf dem Meer unterwegs. Am Tag zuvor ist klar geworden, dass der Sprit nicht reichen wird, um Sizilien zu erreichen.

Sechs Hochbetten stehen in einem zweiten Zimmer, wo normalerweise Hilfsarbeiter schlafen. Voskamp hört Lachen, denkt: "Unglaublich, wie schnell Kinder sich erholen." Ruaa will nur für sich sein. Sie wankt zu einem der Betten und schläft.

Als Ruaa aufwacht, steht die Sonne klar und hoch am Himmel. Der Horizont hat wieder eine Grenze bekommen, die sizilianische Küste liegt in zwei Seemeilen Entfernung. Die Küstenwache holt sie ab, Männer mit Mundschutz und blauen Uniformen. Voskamp winkt von der Brücke. Er blickt hinunter.

An die junge Frau mit weißem Kopftuch und rosafarbenem Pulli, die Ruaa ist, erinnert er sich nicht. An den groß gewachsenen Mann in dunkelblauer Uniform, der Voskamp ist, erinnert Ruaa sich nicht. Für ihn bleibt als letzte Erinnerung eine Prozession aus müden Menschen. Für sie unendliche Müdigkeit.





Der Moment der Erleichterung kommt für Ruaa auch dann noch nicht, als sie sizilianischen Boden betritt. Vielleicht gibt es ihn schlicht niemals. Sie hört von den Hunderten Toten vor Lampedusa, die Nachricht ist da schon um die Welt gegangen.

Sie ruft den Vater an: "Wir leben noch."

Der Vater, der die vergangene Woche nur geraucht hat aus Sorge, bricht am Telefon zusammen.

Als Ruaa in den Spiegel blickt, sieht sie Wangenknochen, die sich abzeichnen. Sie hat mehrere Kilo abgenommen in dieser Woche. Sie erkennt sich noch, aber sie hat nicht damit gerechnet, plötzlich so erwachsen auszusehen.





Carlo Parini ist an seinem Schreibtisch von Aktenbergen zugebaut. Der Polizeikommissar der sizilianischen Wasserschutzpolizei kennt Ruaa nicht, auch nicht Voskamp. Aber er verwaltet sie in seinen meterlangen Aktenbergen in einem grauen Büro in Syrakus, einer Stadt an der Ostspitze Siziliens. Auf seinem Computer hat er den Bericht der Küstenwache über die Rettung gespeichert, als Scan die handschriftliche Liste mit den Namen der Geretteten, die Voskamp den italienischen Behörden überreichte. Einer von Tausenden Berichten.

Seit 1999 macht Parini den Job als Leiter einer Sondereinheit aus Küstenwache und Wasserschutzpolizei, sein Team identifiziert die Toten, befragt die Überlebenden in Südsizilien. "Wir haben insgesamt 170.000 Menschen überprüft."

Der Weg in die EU ist für den, der illegal kommt, ein verrücktes Labyrinth: Wege verschieben sich, neue Sackgassen entstehen. Nur dass manchmal mit Leben gespielt wird:

366 Menschen starben, weil im Oktober 2013 die italienische Küstenwache vor Lampedusa zu spät kam.

Andere wurden in den Jahren danach gerettet, weil nach der Katastrophe vor Lampedusa italienische Behörden und freiwillige Seenotretter begannen, auf dem Meer zu patrouillieren.

Andere wiederum starben in den Jahren danach, weil die Schlepper nun begannen, die Retter einzukalkulieren, und die Menschen vor der nordafrikanischen Küste in immer billigere Gummiboote setzten.

Wieder andere sitzen heute fest, weil die libysche Übergangsregierung seit Sommer mit Italien kooperiert, Milizen und die Küstenwache des nordafrikanischen Landes die Menschen zurückhalten.

Nach fast 20 Jahren Berufserfahrung ist Parinis Vorschlag, um die Wege nach Europa zu verbessern: Mehr humanitäre Korridore nach Europa, wie sie die italienische Kirche in einem Pilotprojekt für besonders betroffene Flüchtlinge aus Syrien und einigen afrikanischen Ländern eingerichtet hat.

Und: Vorkontrollen in afrikanischen Ländern, um bereits dort zu entscheiden, wer Chancen auf Asyl in Europa hat und wer nicht. Es ist der Vorschlag, mit dem auch Macron und Merkel die Migration über das Mittelmeer verhindern wollen. "Es sollten keine Menschen ankommen, die hier nicht arbeiten können, die keine Zukunft haben", sagt Parini.



Im Video: Kommissar Parini über seine Arbeit



Ruaa sagt, sie könne verstehen, wenn Menschen vor der Armut, nicht vor dem Krieg fliehen. "Es geht doch darum, ob jemand eine Chance will oder nicht. Es gibt auch Syrer, die hier nichts machen wollen." Sie sagt auch: "Man kann die Leute sowieso nicht abhalten. Für den, der nach Europa will, wird es immer einen Weg geben. Und er wird immer denken, dass er der eine ist, der es schafft."

Deutschland, Spätsommer 2017: Voskamp ist mittlerweile seit zweieinhalb Jahren in Rente und wohnt in einem umgebauten Bauernhof in einem Dorf in Nordrhein-Westfalen, wo die Post vorbeigebracht wird und die Seele zu sich findet, weil man den Blick über weite Felder wandern lassen kann. Die Kapitänsuniform, die er fürs Foto noch mal angelegt hat, spannt leicht, seine Frau kocht sehr gut. Er engagiert sich im Dorf, zimmert Bänke für den neuen Spielplatz, und wenn er vom Unterwegssein auf dem Meer erzählt, wird es noch immer weich in seinen Augen.

Ruaa lebt heute mit ihrer Familie in Lüneburg. Nach der Rettung blieb sie noch zwei Wochen in Mailand. Dreimal geriet sie in Grenzkontrollen, beim vierten Mal gelangte sie über die österreichische Grenze, dann nach Deutschland. Der Vater und die zwei Schwestern reisten Anfang 2014 nach. Damals bekamen Geflüchtete aus Syrien in Deutschland noch fast immer den vollen Schutzstatus und konnten die Familie nachholen.

Wer Ruaa heute trifft, lernt eine junge Frau kennen, die noch danach sucht, wer sie sein will, aber ihren Weg geht: In den vergangenen Jahren hat sie Deutsch gelernt und ihr Abitur gemacht, jetzt wartet sie auf einen Studienplatz, am liebsten Medizin, auf jeden Fall etwas Naturwissenschaftliches.





Lange Zeit weinte sie, wenn sie an die Woche auf dem Mittelmeer zurückdachte. Heute weiß sie nicht, ob sie weinen oder lachen soll. "Man muss für alles etwas zahlen." Manchmal fragt sie sich, warum sie so viel zahlen musste.

Wenn Anne Will abends im Ersten über Flüchtlinge diskutieren lässt, fragt sich Hans Georg Voskamp manchmal, was aus den 63 Menschen wurde, die vor vier Jahren aus der Nacht auftauchten.



Impressum


Konzept und Idee: Maria Feck und Eva Thöne

Illustrationen: Christian Schneider schneider-illustration.de

Text: Eva Thöne

Foto / Video: Maria Feck

Zusätzliche Fotos: Privatarchiv

Schnitt: Alexander Epp und Maria Feck

Animation: Alexander Epp und Lorenz Kiefer

Redaktion: Jens Radü

Redaktionelle Beratung: Sven Christian und Thorsten Dörting

Programmierung: Chris Kurt und Dawood Ohdah



Dieses Projekt gehört zur Langzeitserie "The New Arrivals", bei der SPIEGEL ONLINE Perspektiven auf europäische Flüchtlingspolitik recherchiert. Das Projekt wird durch das European Journalist Center (EJC) mit Mitteln der Bill und Melinda Gates Foundation unterstützt. Hier erfahren Sie mehr.