Flüchtlinge im Interview "Ich gebe Deutschland alles, was es von mir möchte"

Hunderttausende Asylbewerber, Hunderttausende Hoffnungen, Ängste, Talente. Was erwarten die Zuwanderer von Deutschland? Wie können sie das Land bereichern? 42 Fotoporträts aus der ganzen Republik.

Saima Altunkaya

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Wo steht Deutschland: bei der Integration von Flüchtlingen, dem Umweltschutz, der sozialen Gerechtigkeit? Wir wollen es herausfinden - und berichten in sieben Themenwochen über Deutschland im Wahljahr 2017.
Einen Überblick finden Sie hier.

111.616 - so viele offizielle Asylersuche sind im ersten Halbjahr bei der Flüchtlingsbehörde Bamf eingegangen. Deren Angestellte bearbeiteten im gleichen Zeitraum 408.147 Anträge, der größte Anteil betrifft die Altersgruppe der Ein- bis Dreijährigen - exakt 22,6 Prozent.

Aus den Zahlen lässt sich so manches ablesen, aber eines nicht: was genau es mit den Menschen hinter den Ziffern auf sich hat. Wer sind all diese Frauen, Kinder, Männer, junge und alte, die vor Krieg, Hunger oder Armut nach Deutschland fliehen? Was erhoffen sie sich hier, wovor haben sie Angst, wie denken sie über ihre Zukunft?

Ein SPIEGEL-Team von Reportern und Fotografen ist diesen Fragen nachgegangen. Wir sprachen mit Flüchtlingen in Stuttgart und Hamburg, in einem Rotkreuzheim im brandenburgischen Wünsdorf, trafen geflüchtete Teenager in Bornheim bei Bonn.

Ihnen allen stellten wir dieselben zwei Fragen: Was erhoffen Sie sich von Deutschland? Und was möchten Sie Deutschland geben?

Die Antworten sind mal verstörend, mal witzig, mal traurig. Und sie geben einen Einblick in den Seelenzustand jener Mitbürger, die im politischen Diskurs häufig vor allem als Problem auftauchen - und selten als Menschen mit Hoffnungen, Ängsten und Träumen.

Wischen Sie sich durch die Kurzinterviews:

Mitarbeit/Übersetzungen: Asia Haida, Jalal Hosseini, Anja Huwe

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