Flug MH370 Private Suche nach verschollener Maschine wird eingestellt

Die letzte Suchaktion nach dem vermissten Flugzeug der Malaysia Airlines wird eingestellt. Die 239 Opfer an Bord der Maschine bleiben wohl für immer verschollen.

Das Schiff der Firma Ocean Infinity, die zuletzt nach dem vermissten Flug MH370 suchte
OCEAN INFINITY/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock

Das Schiff der Firma Ocean Infinity, die zuletzt nach dem vermissten Flug MH370 suchte


Die letzte noch laufende Suchaktion nach dem verschollenen Flug MH370 endet laut Aussage der malaysischen Regierung kommende Woche. Damit scheint es ausgeschlossen, den Verbleib des Flugzeugs und der Passagiere zu klären.

Aktuell bemüht sich noch ein privates US-Unternehmen, mit Tauchrobotern das Wrack der Maschine zu finden. Die staatlich finanzierte Suche wurde bereits Anfang 2017 gestoppt. Bisher wurden nur wenige Wrackteile des Flugzeugs entdeckt. Experten sind der Meinung, dass die Boeing 777 in mehreren Kilometern Tiefe auf dem Grund des südlichen Indischen Ozeans liegt.

Am 8. März 2014 war das Flugzeug auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking verschwunden. Seitdem fehlt jede Spur von der Maschine und ihren Insassen. Seit Kurzem gibt es einen neuen Expertenstreit, ob die Maschine führerlos abstürzte oder ob sie der Pilot absichtlich abstürzen ließ.

Die malaysische Regierung kündigte an, nach Abschluss der Suche einen Bericht zu veröffentlichen, gab aber keinen genauen Zeitpunkt an.

lmd/dpa/reuters



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