Paris - Seit dem Sommer leidet François Fillon unter Ischiasproblemen und musste deswegen sogar zeitweise die Amtsgeschäfte ruhen lassen. Wegen der Krankheit habe er seit Juni nicht mehr joggen können, sagte der Regierungschef jetzt der Zeitung "Le Parisien". Er entschied sich, vom Laufen aufs Schwimmen umzusteigen, um den Rücken zu schonen.
Das elementare Problem der neuen Sportart erkannte der Politiker allerdings erst, nachdem er bereits zu einem Problem seiner Mitschwimmer geworden war: "Es dürfen nicht zu viele Leute im Becken sein, weil man beim Rückenschwimmen nicht sieht, wohin man schwimmt", sagte Fillon. "Diesen Sommer habe ich eine alte Dame gerammt, die beinahe ertrunken wäre."
Dennoch wird der seit dem 17. Mai 2007 amtierende Premier wohl noch eine Weile im Becken planschen, denn: "Wer Ischiasprobleme hat, weiß, dass das Zeit braucht." Da er wegen seines Amtes nicht längere Zeit Pause machen könne, dauere das Ganze "noch etwas länger". Joggen wolle er erst wieder, wenn die Sache vorbei ist.
Dann allerdings setzt Fillon darauf, weiter mit Staatschef Nicolas Sarkozy mithalten zu können, mit dem er nach dessen Wahl im vergangenen Jahr mehrfach beim Laufen gesehen wurde. "Ich hoffe, dass der Präsident die Zeit nicht nutzt, um seine Leistungen zu verbessern", witzelte Fillon.
ala/AFP
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