Französische Alpen Deutsche stürzen mit Motorsegler ab

Zwei Deutsche sind in den französischen Alpen mit einem Motorsegler in den Tod gestürzt. Das Wrack ihres Flugzeugs wurde von einem Gleitschirmflieger im Ubaye-Massiv nahe der französisch-italienischen Grenze entdeckt.


Paris - Die Männer waren am Sonntag gegen 13 Uhr vom Flugplatz Sisteron im Département Alpes-de-Haute-Provence gestartet, rund 80 Kilometer westlich der Unfallstelle. Am Abend wollten sie wieder zurück sein. Das letzte Lebenszeichen stammte von Sonntagnachmittag. Kurz darauf wurden sie als vermisst gemeldet.

Wegen Gewitters mit starken Winden konnte zunächst nicht aus der Luft nach ihnen gesucht werden. Suchtrupps begaben sich zu Fuß in das Gebiet, in dem man die Touristen vermutete. Am Montagmorgen habe man das Flugzeugwrack mit den Leichen in der Nähe von Faucon-de-Barcelonnette im Gebirgsmassiv von Ubaye gefunden, teilte die Polizei mit.

Laut ersten Meldungen stammen die beiden Männer aus Sinzig im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Warum sie mit ihrem Motorsegler abstürzten, ist bislang unklar. Der 1962 geborene Pilot sei mit mehreren tausend Flugstunden sehr erfahren gewesen, sagte der zuständige Gendarmerie-Chef Christophe Brochier. Möglicherweise sei das Flugzeug in ein Gewitter geraten.

ala/dpa/AFP

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