Frühlingssonne über Deutschland: "Harry" heizt uns ein
Kein Wölkchen weit und breit, Temperaturen um 20 Grad: Hoch "Harry" beschert Deutschland das erste Frühlingswochenende des Jahres. Nichtstun, quatschen, einfach genießen - Eindrücke aus der Sonnenrepublik. Und nicht vergessen - in der Nacht zum Sonntag beginnt die Sommerzeit.
Offenbach - Das erste Frühlingswochenende in diesem Jahr erfüllt alle Erwartungen. Hoch "Harry" sorgt deutschlandweit für viel Sonnenschein, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach ankündigte. Nur im Südosten des Landes könne es vereinzelt mal einen Regenguss geben, der möglicherweise von Blitz und Donner begleitet werde. "An allen Tagen liegen die Temperaturen mit 14 bis 21 Grad im Wohlfühlbereich", sagte Meteorologe Simon Trippler. An den Küsten werden jedoch nur 9 bis 14 Grad erwartet, weil das kalte Meer ein weiteres Ansteigen der Temperatur verhindert.
"Der März 2012 war in Deutschland bisher recht trocken", sagte Gerhard Müller-Westermeier vom Deutschen Wetterdienst. Bisher seien im Gebietsmittel von Deutschland nur 21,3 Prozent der normalen Niederschlagsmenge gefallen. "Wenn nichts mehr hinzu kommt, und das könnte nach den gegenwärtigen Prognosen möglich sein, ergäbe sich der vierttrockenste März seit 1881 hinter 1929, 1953 und 1921." Für verschiedene Stationen könnte es auch noch der trockenste März seit Beginn der Messreihen werden, sagte er.
Am Samstag ist es meist heiter, gebietsweise auch mal wolkig. Die Höchstwerte liegen zwischen 14 Grad im Norden und 21 Grad am Rhein, direkt an der Küste bleibt es mit 9 bis 13 Grad kühler.
Auch am Montag bleibt es heiter
In der Nacht zum Sonntag sind im Südosten anfangs noch letzte Schauer möglich. Sonst ist es meist locker, teils auch etwas stärker bewölkt. Es kühlt auf neun bis ein Grad ab. Tagsüber ist es heiter bis wolkig. Nur im Alpenraum sind schwache Schauer möglich. Die Temperatur steigt auf zehn Grad an der Küste, sonst auf 15 bis 21 Grad.
Am Montag setzt sich das meist heitere Wetter fort, gebietsweise ziehen lockere Wolkenfelder durch. Es bleibt trocken. Es werden Höchstwerte zwischen zehn Grad an der Küste und 21 Grad im Südwesten erreicht.
Das vergangene Jahrzehnt war das wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1850. Dies teilte die Uno-Organisation für Meteorologie (WMO) am Freitag in Genf mit. Die weltweiten Durchschnitts-Oberflächentemperaturen an Land und auf See lagen ihren Angaben zufolge von 2001 bis 2010 um schätzungsweise 0,46 Grad Celsius über dem Langzeitdurchschnitt von 14 Grad.
jbr/dapd
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- Freitag, 23.03.2012 – 16:56 Uhr
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