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Geflügelproduzent: Großbrand bei Wiesenhof ist unter Kontrolle

Geflügelproduzent: Großbrand bei Wiesenhof Fotos
DPA

Beim Geflügelschlachter Wiesenhof in Lohne stehen zwei Hallen auf dem Firmengelände in Flammen. Für Anwohner gibt es nun Entwarnung - doch entscheidende Fragen sind nicht geklärt.

Der Großbrand beim Geflügelproduzenten Wiesenhof im niedersächsischen Lohne ist unter Kontrolle. Das sagte ein Sprecher des Landkreises Vechta SPIEGEL ONLINE. Der Löscheinsatz werde aber wohl bis in die Nacht dauern. Zwei Menschen seien leicht verletzt worden, Tiere seien wohl nicht zu Schaden gekommen, weil über Ostern nicht produziert werde. Die Brandursache sei bisher nicht bekannt. Der Schaden dürfte sich im zweistelligen Millionenbereich bewegen.

Das Firmengelände befindet sich in direkter Nähe zu einem Wohngebiet. Anwohner hatten den Rauch bemerkt und gegen halb zwei am Mittag die Rettungskräfte alarmiert, auch eine Brandmeldeanlage löste Alarm aus. Über das Firmengelände zog dichter schwarzer Rauch, Flammen schlugen aus dem Dach einer Produktionshalle und einer Anlieferungshalle.

Amateurvideos vom Großbrand bei Wiesenhof

Twitter/Yves Thieke
Der Sprecher des Landkreises sagte, es sei nicht wie zuerst vermutet zu Explosionen gekommen. Die von Anwohnern bemerkten dumpfen Schläge seien "eine normale Geräuschentwicklung bei einem so großen Brand". Ob sich im Rauch besonders giftige Schadstoffe befanden, war zunächst unklar. Anwohner sollten vorsichtshalber weiterhin Türen und Fenster geschlossen halten.

Am späten Nachmittag waren 400 Rettungskräfte vor Ort, ein Polizeihubschrauber kreiste über der Unglücksstelle. Bereits am Samstag war es bei dem Geflügelschlachter zu einem Zwischenfall gekommen: In einer Produktionshalle war Ammoniakalarm ausgelöst worden. Die Halle musste daraufhin geräumt werden. Verletzt wurde niemand.

sms/dpa

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 42 Beiträge
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1. Gott sei Dank
guettl1 28.03.2016
...keine Tiere zu Schaden gekommen. In einem Geflügelschlachthof wäre das der Supergau! Wurden betroffene Hennen befragt?
2.
jakam 28.03.2016
Tiere kommen da ja auch ansonsten genug "zu Schaden" - widerlicher Massenproduzent. Wer Wiesenhof Produkte kauft, macht seine Hände mit schmutzig an den ekelhaften Methoden der Billigbillig-Ausbeute. So eine Art, gequältes Ekelfleisch herzustellen, gehört verboten. Der deutsche Verbraucher hätte genug Geld, anständige Preise für eine artgerechtere Haltung vor der Schlachtung zu bezahlen. Keiner "muss" sieben Tage die Woche Fleisch essen, wenn es einem zu teuer ist - aber dann kommt ja dieses sinnfreie egoistische Anspruchsdenken, dass es den Leuten "zustehen würde". Zum Speiben. Immer auf Kosten anderer hilfloser Geschöpfe.
3. Tiere
userinlm 28.03.2016
So so... Tiere sind nicht zu Schaden gekommen. na dann kann man sie ja bald schlachten, was anscheind was anderes ist als "zu Schaden kommen"!
4. Da kann ich nur über meine Lebensmittelvorräte froh sein
al2510 28.03.2016
weil ab Morgen müssen alle Hähnchenfresser auf vegan umsteigen. Beim Dehner waren die Sprossentürme schon ausverkauft. Da fällt ja nun 80% des Hühnermarktes flach. Also Leute, morgen früh aufstehen und Essen kaufen!
5. Tiere können nicht zuschaden gekommen sein,
lullylover 28.03.2016
die Hühner waren über Ostern in den Ferien, da ja über Ostern nicht produziert wird.
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