Nach über 20 Jahren Planung Erste Grenzbrücke zwischen der EU und Südamerika eröffnet

Sie ist 378 Meter lang und kostete 20,8 Millionen Euro: Die erste Grenzbrücke verbindet seit 2011 Südamerika mit der Europäischen Union - sie ist aber erst jetzt eröffnet worden.

Blick auf die Grenzbrücke (Archiv)
DPA

Blick auf die Grenzbrücke (Archiv)


Vor über 20 Jahren begann die Planung für die Brücke zwischen Oiapoque im brasilianischen Bundesstaat Amapá und Saint-Georges in Französisch-Guyana. Wegen bürokratischer Fragen wurde die erste Grenzbrücke zwischen Südamerika und der Europäischen Union allerdings erst jetzt freigegeben. Seit 2011 ist das 378 Meter lange und von Stahlseilen gehaltene Bauwerk fertiggestellt.

Wie das Portal "O Globo" berichtete, dürfen vorerst nur Autos und Fußgänger die 70 Millionen Reais - umgerechnet 20,8 Millionen Euro - teure Brücke passieren. Einige der Hürden waren Visa- sowie Versicherungsfragen für brasilianische Autos, die über die Brücke einreisen. Bisher gab es kaum Grenzverkehr, die einzige Option war eine Bootsüberfahrt.

Auf der brasilianischen Seite fehlt bis heute eine asphaltierte Straße, während die Anbindung auf der anderen Seite seit 2011 steht. In der Regenzeit kann sich die Straße zur Grenzbrücke in eine Schlammlandschaft verwandeln - die Behörden versprechen, dass auch hier bald alles asphaltiert sein soll.

pem/dpa



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