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Protest gegen Polizei: Hamburger liefern sich Kissenschlacht in Gefahrenzone

Kissenschlacht auf der Reeperbahn: Protest im Gefahrengebiet Zur Großansicht
DPA

Kissenschlacht auf der Reeperbahn: Protest im Gefahrengebiet

Federn statt Böller: In Hamburg haben Hunderte mit einer Kissenschlacht gegen die Gefahrengebiete der Polizei protestiert. Die Demonstranten tobten sich in der Nähe der Davidwache auf der Reeperbahn aus.

Hamburg - Mehrere hundert Menschen haben mit einer organisierten Kissenschlacht auf der Hamburger Reeperbahn gegen die Polizeikontrollen in den eingerichteten Gefahrengebieten demonstriert. Als Zeichen des friedlichen Protests flogen in der Nähe der Davidwache aufgewirbelte weiße Federn durch die Luft. Zu Zusammenstößen mit der Polizei kam es bisher nicht.

Die Hamburger Polizei hatte das Gefahrengebiet, in dem sie jeden Bürger ohne Anlass überprüfen darf, am vergangenen Samstag als Reaktion auf schwere Krawalle und Angriffe auf Polizisten eingeführt. Am Donnerstag wurde das Gebiet verkleinert, es besteht nur noch aus drei "Gefahreninseln":

Karte: Die drei "Gefahreninseln" in Hamburg Zur Großansicht
Polizei Hamburg

Karte: Die drei "Gefahreninseln" in Hamburg

Wegen der umstrittenen Maßnahme war auch der Hamburger SPD-Senat unter Druck geraten. Für Kritik sorgte zudem, dass ein Angriff auf Polizisten der Davidwache offenbar nicht so verlief, wie es die Polizei anfangs dargestellt hatte.

hut/dpa

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insgesamt 50 Beiträge
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1.
Mart-73 10.01.2014
Da lobe ich mir unser Landleben. Hier kennt jeder jeden. Wir sitzen oft zusammen und wundern uns längst nicht mehr über sinnfreie Gewalt in Großstädten. Wo tausende anonym auf engstem Raum leben müssen fehlt etwas ganz wesentliches. Dieses Gefühl von Raum, viel Zeit und andere entspannte Menschen in der Nähe zu wissen.
2.
tsitsinotis 10.01.2014
Ist es etwa windstill in Hamburg? Dann hilft nur pusten...
3. Blödsinn !
spiegelfrauchen 10.01.2014
Was ist das jetzt wieder für ein Quatsch ? Langsam wird es peinlich .
4. ...
Newspeak 10.01.2014
Zitat von spiegelfrauchenWas ist das jetzt wieder für ein Quatsch ? Langsam wird es peinlich .
Das sind Menschen, denen Bürgerrechte noch was bedeuten. Keine angepassten Opportunisten, die gerne im Polizeistaat leben. Für Kritik sorgte zudem, dass ein Angriff auf Polizisten der Davidwache offenbar nicht so verlief, wie es die Polizei anfangs dargestellt hatte. Man könnte auch sagen, die Polizei hat gelogen, und zwar ganz bewusst. Klares, einfaches Deutsch, das die Verhältnisse wiedergibt, und klar macht, daß man der deutschen Polizei nicht über den Weg trauen kann. Darüber wird natürlich nicht mehr berichtet. Aber die Wahrheit sagen, gehört auch nicht zur ersten Polizeipflicht.
5. Jungs
norman.schnalzger 10.01.2014
coole Aktion, lieber fliegen die Federn, wie die Fetzen
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