"Smombie"-Gesetz Honolulu verbietet Smartphone-Nutzung bei Straßenüberquerung

Wer in Honolulu über eine Straße geht und dabei auf sein Handy starrt, riskiert ab diesem Mittwoch eine Geldstrafe. Die Stadt will damit gegen sogenannte Smombies vorgehen.

Bürgermeister Kirk Caldwell
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Bürgermeister Kirk Caldwell


In Honolulu sollen sich in Zukunft weniger Fußgänger von Handys ablenken lassen: Am Mittwoch tritt in der Hauptstadt des US-Bundesstaates Hawaii ein Gesetz in Kraft, das eine Geldstrafe für Passanten vorsieht, die beim Überqueren einer Straße auf ihr Smartphone starren: Sie sollen bis zu 35 Dollar zahlen, das sind umgerechnet etwa 30 Euro.

Der Bürgermeister der Stadt, Kirk Caldwell, hatte das Gesetz Ende Juli unterzeichnet. Damit geht erstmals eine Stadt in den USA gegen sogenannte Smombies vor, die mit ihrem Smartphone über die Straße laufen und alles um sich herum ignorieren. 2015 kürte der Langenscheidt-Verlag die Wortkombination aus Smartphone und Zombie zum Jugendwort des Jahres.

Telefonieren ist in Honolulu beim Straßenüberqueren übrigens weiterhin erlaubt - wenn der Blick dabei nicht auf das Handy, sondern auf die Straße gerichtet ist.

Im vergangenen Jahr wurden in den USA nach Angaben der Verkehrssicherheitsorganisation GHSA fast 6000 Fußgänger überfahren - 22 Prozent mehr als noch zwei Jahre zuvor. Die Organisation macht dafür auch die gestiegene Smartphone-Nutzung von Fußgängern und Autofahrern verantwortlich.

aar/AFP



insgesamt 12 Beiträge
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p-touch 25.10.2017
1. Das Gesetz
könnte man 1:1 für Deutschland übernehmen. Dazu noch die Smartphone benutzung während der Rotphase an der Ampel für Autofahrer unter Strafe stellen.
frenchie3 25.10.2017
2. Das ließe sich auch darwinistisch regeln
Im Falle des Unfalles den Autofahrer nicht schuldig sprechen. Diese Smombies sind schon in der Fußgängerzone eine Seuche
schlaueralsschlau 25.10.2017
3.
Bitte ein generelles Verbot, auch auf dem Bürgersteig!
Bueckstueck 25.10.2017
4.
Zitat von schlaueralsschlauBitte ein generelles Verbot, auch auf dem Bürgersteig!
Jetzt werden wir aber albern. Rempel die Blödies halt an. Und wenn das Spielzeug zu Boden fällt, hat sie oder er die Lektion vielleicht gelernt.
MKAchter 25.10.2017
5. Die reale Umwelt
Ich bin kein Anhänger von Verboten hier, Verboten da. Allerdings ist es durchaus notwendig, Smartphone-abhängige Mitmenschen auf z.T. absurdes Tun aufmerksam zu machen. Ich habe das schon manchmal freundlich, aber bestimmt getan, nachdem ein allzu "konzentrierter", Smartphone nutzender Passant fast in mich als Fußgänger-Kollegen hineingerannt ist... Ein deutlicher Hinweis, sich doch mal aufs Gehen und auf das reale Umfeld zu konzentrieren anstelle auf das Bildschirmchen, schadet nicht. Oft genug wiederholt, prägt es sich vielleicht irgendwann auch bei Hardcore-Nutzern ein.
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