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Warnung an Lokführer: Autofahrer verhindern Bahnunglück im Nordschwarzwald

Ausgerechnet auf einem Bahnübergang hat ein Lkw in Baden-Württemberg seinen Anhänger verloren. Als sich die Schranken senken, reagieren die Autofahrer - und stoppen einen drohenden Unfall.

Autofahrer haben im baden-württembergischen Horb am Neckar ein Zugunglück verhindert. Ein Lkw-Fahrer hatte auf einem Bahnübergang seinen Anhänger verloren, wie die Polizei mitteilte. Weil sich unmittelbar danach die Schranken senkten, konnte der Anhänger nicht mehr von den Gleisen gezogen werden.

Mehrere Autofahrer hatten die Szene beobachtet. Sie liefen daraufhin in beide Richtungen die Schienen entlang, um eine möglicherweise heranfahrende Bahn zu warnen. Und tatsächlich: Ein mit etwa 20 bis 30 Fahrgästen besetzter Regionalzug fuhr den Polizeiangaben zufolge auf den Übergang zu.

Der Lokführer erkannte die Warnungen, leitete eine Vollbremsung ein und kam etwa 100 bis 200 Meter vor dem Bahnübergang zum Stehen, wie es in der Mitteilung heißt. Menschen wurden nicht verletzt. Bis der Anhänger von den Gleisen gezogen werden konnte, musste die Bahnstrecke komplett gesperrt werden. Es entstand kein Sachschaden.

Der Vorfall ereignete sich bereits am Samstagnachmittag, die Polizeimeldung wurde am Sonntag veröffentlicht.

aar/dpa

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