Hubschrauber-Rettung: Angler flüchtet vor Braunbär auf Hüttendach

Er wollte Fische fangen, stattdessen wurde er drei Stunden lang von einem Braunbären belagert: Ein Norweger entkam einer animalischen Attacke nur mit Hilfe aus der Luft.

Oslo - Ein norwegischer Angler ist nur knapp einer Braunbär-Attacke entkommen. Der Mann hatte geangelt und schon ein paar Fische an Land gezogen, als ihm plötzlich ein Braunbär aus dem Gebüsch "direkt in die Augen gesehen" habe - das berichtete die Zeitung "Dagbladet" in ihrer Online-Ausgabe.

Der 40-Jährige wählte in der Nacht zum Dienstag mit seinem Handy den Notruf. Der Mann sei auf ein nahe gelegenes Hüttendach geflüchtet, hieß es in dem Bericht. Seinen Fischfang nahm er demnach mit, der Bär blieb.

Mit Sirenengeheul und Warnschüssen versuchte zunächst eine Polizeistreife, das Tier zu vertreiben - erfolglos. Am Ende war es der Lärm eines Rettungshubschraubers, der den Bären flüchten ließ. Der Angler wurde zum Helikopter hochgehievt, auf einer Straße abgesetzt und dann von einer Streife zu seiner Hütte gebracht.

Einsatzleiterin Cecilie Øversveen sagte, der Bär habe den Angler wahrscheinlich wegen des verführerischen Geruchs der frischgefangenen Forellen drei Stunden lang belagert.

nga/dpa

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